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Frühjahrsradtour 2019 - Tagesbericht

 

Strecke:  Gotha – Bad Hersfeld

Datum:   11. April 2019

Distanz:  105 km

 

Am Morgen tauchen wilde Wettergerüchte auf; starker Temperaturabfall, Schneefall.. Und so benötige ich etwas Zeit, die richtige Kleidung unter dem Gesichtspunkt der Temperatur, des Windes und der Sonnenstrahlung zu finden.

Da wir am Vorabend schon die Steigung hinter Gotha überwunden hatten, beschließen wir, auf der Landstraße nach Teutleben zu bleiben.

Es geht zuerst noch ein Stück bergan und anschließend führt die Route auf der schurgraden Straße kontinuierlich bergab. Dann haben wir noch Rückenwind und es geht mit 35 bis 60 km/h gen Westen. Auf den Feldern begegnen wir hier einer Rehgruppe.

Unser weiterer Weg führt an dem Flüsschen Hörsel entlang. Wir fahren zumeist auf Nebenwegen durch das Tal. Die Landschaft ist hügelig und kleine Dörfer liegen auf der Route.

Wir kommen an einer Eisenbahnwerk vorbei, das in dem Außenbezirk von Eisenach liegt.

Wir erreichen die Innenstadt von Eisenach; Martin Luther ist vor dem Nikoleitor vertreten. In der Karlstraße gibt’s eine Thüringer Bratwurst und wir rollen zum Markt. Beim Verlassen von Eisenach müssen Heinz und Werner einer Radwegbeschilderung folgen, die ins Leere führt.

Schließlich geht es dann parallel zur Bahnstrecke nach Bebra weiter.

Bei dem Ort Hörschel treffen wir auf die Werra, deren Verlauf wir fortan folgen.

Vor Lauchröden treffen wir auf die Burgruine „Brandenburg“.

Auf der andere Seite sieht man die Autobahnbrücke der A4, die hier das Werratal überspannt.

 

In Sallmannshausen wechselt der Flussverlauf die Himmelsrichtung, und es geht erst einmal in südliche Richtung.

Der Radweg ist hier zumeist auf Nebenstraßen ausgewiesen und abschnittsweise müssen wir aber auf Hauptstraße fahren.

Hier passieren wir die Rundkirche in Untersuhl, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Konstruktion auffällt.

Dann sehen wir die riesigen, weißen Abraumhalden des Kalibergbaus, die sich von der Umgebung deutlich abheben.

Es geht abschnittsweise auch auf unbefestigten Radwegen an der Werra entlang.

Hier kommen wir an einer Pontonwaage vorbei mit der das Gewicht der Radler ermittelt wird. Wir bringen insgesamt 540 kg auf die Waage und dürfen weiter radeln.

Die Abraumhalden haben wir immer im Blick; hier mal mit Pferden im Vordergrund.

In Herringen legen wir einen Zwischenstopp an einer Bäckerei ein. Gegenüber liegt ein Bergbaumuseum mit entsprechenden Requisiten.

Bei Heiboldshausen verlassen wir das Werratal und fahren dann entlang des Zellersbach vorerst bergan.

 

Der Tag ist durch permanentes Umziehen charakterisiert. Hier geht es auf der Höhenlage mal in östliche Richtung und wir nehmen den Ostwind richtig wahr und sind froh, dass wir nur auf einem kurzen Teilstück gegen die Windrichtung fahren müssen.

Hier kommen wir an der Schachtanlage Hera vorbei. Der Förderturm erinnert uns an das Ruhrgebiet; aber hier wird noch gefördert.

Wir erreichen dann den Solzradweg, der den Namen des Bachlaufes trägt.

Bei Ransbach kommen wir an einer stillgelegten Bahntrasse vorbei, die Schienen liegen noch. Der Radweg verläuft vorerst parallel zur Bahntrasse mit mehreren Steigungen und Abzweigen.

Hinter dem Ort Schlenklengsfeld schwenkt der Radweg endlich auf die Bahntrasse. Ein super Radweg, der kontinuierlich bergab führt durch ein waldreiches Gebiet. Der Bahntrassenradweg führt dann über ca. 15 km bis zur Fulda.

Wir überqueren noch auf der ehemaligen Bahnbrücke die Fulda und erreichen unseren Zielort Bad Hersfeld.

Unsere Pension B & B „Keins wie meins“ liegt direkt im Zentrum in einem renovierten Fachwerkgebäude. Ein Künstler hat sich dort niedergelassen und das Gebäude ist stilvoll hergerichtet worden.

Und nun sitzen wir nach dem Abendessen im Brauhaus und lassen den Tag auslaufen.

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