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Frühjahrsradtour 2019 - Tagesbericht

 

Strecke:  Bad Hersfeld - Bottendorf

Datum:  12. April 2019

Distanz:  97 km - 1400 Höhenmeter

 

Am Morgen betrachten wir nochmal unsere Unterkunft, das Haus ist ein schönes Kleinod in Bad Hersfeld.

Es fallen einige kleine Schneeflocken; wir haben eine Temperatur von 2°C – der Wetterbericht liegt doch nicht ganz daneben.

 

 

Wir verlassen Bad Hersfeld und kommen noch an einer gewaltigen Kirchenruine vorbei. Das ist die Stiftskirche, die von den Franzosen zerstört worden ist. Es soll sich um einen der größten Sakralbauten gehandelt haben.

Danach geht es gleich bergan; ein Vorgeschmack, was der Tag uns noch bringt. Wir fahren dann auf dem Nebenweg durch das Geistal.

Es geht kontinuierlich bergan. Während die Kälte am Körper durch das Schwitzen kompensiert wird, werden die Füße kalt. Werner (links) hat da ein spezielles Design; Rainer greift auf ein zweites Paar Strümpfe und Überschuhe zurück. Aber wenn die Füße einmal kalt sind, helfen auch keine doppelten Strümpfe.

Wichtiges Requisit ist heute der Reißverschluss an der Kleidung; bergan: Reisverschluss auf; berab: Reisverschluss zu. So kann man die Temperaturen einigermaßen beeinflussen.

Es gibt viel Landschaft und hin und wieder stinkt es, wo die Bauern Gülle ausgefahren haben.

Hinter dem Ort Hülsa kommen wir auf einen unbefestigten Weg durch ein Waldgebiet. Über etliche Kilometer geht es geradeaus und die Kälte zieht durch und durch. Wir träumen von einem warmen Ort, aber erstmal ist kein warmer Ort in Sicht – nur viel Landschaft.

 

Der nächste größere Ort ist Frielendorf. Hier finden wir einen Türken und können den Hunger stillen und Wärme tanken.

In dem Gebiet gibt es etliche stillgelegte Baunkohletagebaue, die Seen zeugen von der Bergbauaktivitäten.

Bei Bischhausen passieren wir die Schwalm.

Zumeist fahren wir auf Nebenstraßen durch die hügelige Landschaft; aber auch auf den Hauptstraßen herrscht nur mäßiger Verkehr.

Am Nachmittag wird es dann doch noch etwas wärmer.

Wir kommen dann in das Gilsatal. Hier treffen wir auf eine stillgelegte Bahntrasse, die Nebenstrecke Hochlandbahn. Unser Weg führt von Schönstein bis Ellnrode parallel zu der Bahntrasse, aber als Radweg ist die Trasse nicht umgewidmet worden.

In Gemünden treffen wir auf eine Mühle; das oberschlägige Wasserrad wird noch genutzt.

In Römershausen treffen wir auf die Landstraße nach Frankenberg. Hier geht es nochmal kräftig bergan. Wir biegen dann vor Frankenberg ab und dann gibt es noch als Belohnung eine lange Abfahrt bis nach Bottendorf.

Hier haben wir uns in einen Heuhotel einquartiert; es gibt Schafe und Pferde auf dem Hof und für uns ein Bett im Heu. Mal schauen, wie es wird.

Am Abend fallen noch größere Schneeflocken; da wird die Weiterfahrt noch spannend…

Und hier noch das Höhenprofil mit 1400 Höhenmetern unserer Tagesetappe.

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