tr>
Fast-noch-Winter Fahrradtour Mecklenburg-Vorpommern 2006
Wittenberge, Müritz, Stralsund, Rügen, Rostock, Schwerin

Eigentlich war der Winter 2006 lang genug, doch noch im März gab es starke Schneefälle. An dem letzten Wochenende im März scheint es wärmer zu werden und zumindest im Flachland sind die Straßen schneefrei. Ich habe mich für eine Tour durch Mecklenburg-Vorpommern entschieden, und bin wohl dort der erste Reiseradler in der Saison.

Datum 26.03.2006

Strecke
Wittenberge - Pritzwalk

Distanz
54,7 km

Durchschnitt
19,1 km/h

Von Bochum geht´s mit dem "Schöner-Wochenend-Ticket" nach Wittenberge an der Elbe in Prignitz. Das größte Problem bei der Fahrt was das Lösen der Fahrkarte am Automaten: der Magnetstreifen der EC-Karte war bei den ersten drei Versuchen der falschen Seite zugewandt (oben rechts ist richtig!). Ohne große Wartezeiten und Verspätungen kam ich in Wittenberge an. Ich war schon vor 4 Jahren dort, aber viel ist in dem Ort nicht passiert. Die Gleise am Güterbahnhof sind herausgerissen, und große Flächen im Stadtgebiet sind verwaist. Aber an der burgartigen verlassenen Ölmühle prangt ein Schild, dass das Gebäude als Wohnstätte umgebaut werden soll.

Verlassene Wohnhäuser und Industrieanlagen in Wittenberge

Der Nachmittag zeigt sich freundlich, Sonnenbrille raus und schon mal über die kurze Radhose nachgedacht. Hinter Wittenberge bin ich etwas zu weit südlich geraten und es sind ein paar Kilometer mehr nach Perleberg als auf der Karte. Das Gelände ist leicht hügelig, die Felder zeigen sich in gelben und braunen Tönen. Frisches Grün lässt noch auf sich warten. Die Bundesstraße B189 ist wenig befahren an dem Sonntagnachmittag.

Einfahrt der Regionalbahn in Perleberg

In Perleberg lege ich einen kurzen Halt ein; Marktplatz mit Rathaus und Jacobi-Kirche sowie einer Roland-Statue bilden ein ansehnliches Backstein-Ensembel. Weiter gehts über die B189 nach Pritzwalk. An der Straße verläuft ein Radweg, teilweise kann auch in den neu trassierten Abschnitten die alte Straßen für das Radfahren benutzt werden.

Das Rathaus von Perleberg

Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgte an diesem Wochenende, so dass man bis 19.30 Uhr halbwegs im Hellen fahren kann. Pritzwalk ist nicht unbedingt der Touristenort. So gibt es nur Hotels, die nicht preiswert sind. 39 € im "Stadthotel" war hier die billigere Alternative.

Allee in der Prignitz am Abend

Datum 27.03.2006

Strecke
Pritzwalk - Meesiger (Kummerower See)

Distanz
133,0 km

Durchschnitt
18,9 km/h

Am Morgen regnet es erst mal und ich fahre auf wenig befahrenen Nebenstraßen nach Freyenstein. Dort gibt es eine Burg, die ich mir (von außen) angeschaut habe. Zwischendurch erste Bekanntschaft mit dem Katzenbuckelpflaster. Die Steigerung von Katenbuckelpflaster ist Katenbuckelpflaster mit Schneeresten. Jedenfalls ist man nach 2 - 3 Kilometern auf solch einer Piste ordentlich durchgerappelt.

Gebädue der Burg Freyenstein

In Röbel erreiche ich die Müritz. Der unbefestigte Weg am See entlang ist nicht befahrbar, da die Räder im aufgeweichten Boden versinken. So fahre ich an der B192 auf dem ordentlichen Radweg nach Waren, am nördlichen Ende der Müritz. Von der Müritz ist aber meistens nichts zu sehen, und wenn man in Sichtweite kommt, liegt eine Nebelwand auf dem noch zugefrorenen See. Nördlich von Waren nehme ich die wenig befahrene B108. Um mir einen größeren Umweg zum Malchiner See zu ersparen fahre ich ein Abkürzung (Katenbuckelpflaster mit Schnee). Ich komme noch rechtzeitig in Dahmen an, um einen Unterstand während eines sehr heftigen Regens mit Gewitter zu finden. Nach einer halben Stunde kann es weitergehen.

Katzenbuckelpflaster mit Schneeresten

Ich fahre auf der Deutschen Alleenstraße. Kreuze und Baumschäden weisen auf schwere Autounfälle hin, aber für den Radfahrer bilden die Bäume keine Gefahr - zumindest bei meinen 18 - 19 km/h. In dem eiszeitlich geprägten Gebiet reihen sich die Seen aneinander. Es folgt der Kummerower See und ich fahre auf der östliche Seeseite. Langsam wird es dunkel und Zeit ein Dach über dem Kopf zu finden. Es gibt auch Hinweisschilder auf Hotels am See und auch Privatzimmer, aber alles ist zu der Jahreszeit zu und der Privatvermieter ist wohl auch nicht zuhause.

Die noch eisbedeckte Müritz

In Meesiger entdecke ich ein Hinweisschild, das auf ein "Radlerbett für 5 Euro" und "Ferienwohnungen" verweist. 200 Meter vor dem Ziel reist noch der Schaltzug. Zum Glück sind auch Personen anwesend. Wir einigen uns darauf, dass ich eine Ferienwohnung für die Nacht nehme, denn die Scheune mit den 5-Euro-Betten ist nicht beheizt und einen Schlafsack habe ich auch nicht mit. An Restaurants in der Nähe ist auch nicht zu denken, so dass ich mit Plätzchen und Jogurts zum Abendessen Vorlieb nehmen muss. Zumindest für den nächsten Morgen bekomme ich ein Frühstück. Für Radler eine interessante Herberge http://www.urlaub-am-kummerower-see.de

Kummerower See am Abend

Datum 28.03.2006

Strecke
Meesiger - Garz (Rügen)

Distanz
102,5 km

Durchschnitt
18,8 km/h

Nach einem heftigen Gewitter in der Nacht ist es am Morgen sonnig aber windig. Am Morgen wird mir noch die neue Ferienwohnung in der Scheune gezeigt mit Sicht auf den Kummerower See. Aus der Schaltzugreparatur wird nichts, da ein Ersatzzug ausgerechnet in der Ersatzteiltasche fehlt. Also mal wieder die Alternative anwenden: Schaltzug mit dem am Oberrohr befestigten Bügelschloss verknoten; durch seitliche Auslenkung des Bügelschosses kann so auch geschaltet werden.

Hubbrücke in Demmin

Zuerst führt der Weg auf der Anhöhe am See entlang und danach auf dem Radweg an der B184. Im Demmin, der nächsten größeren Stadt, suche ich einen Fahrradladen auf, um zwei neue Schaltzüge zu erstehen. Die Reparatur wird noch etwas schwieriger, da der abgerissene Nippel nicht aus den Schaltwerk herausgedrückt werden kann.

Provisorische Schaltzugreparatur

Weiter geht es über ruhige Straßen mit einem kleinen Schlenker nach Grimmen. In Grimmen wieder Backsteingotik angeschaut und in einer Bäckerei habe ich den folgenden Regenschauer abgewartet. Von Grimmen fahre ich auf den B194 nördlich, die mäßig stark befahren ist. In Abtshagen biege ich auf eine Nebenstrecke ab. Hier durchfährt man größere Waldungen. Die Nebenstrecke reduziert sich zwischendurch bei Wendorf auf einen DDR-Plattenweg. Dann kommt Stralsund in Sichtweite, aber es müssen noch einige Kilometer zurückgelegt werden, um die Altstadt zu erreichen. Dort gibt es eine Stadtrundfahrt mit Regen gratis. Jedenfalls Stralsund ist immer wieder sehenswert, bei Sonnenschein noch mehr.

Flussauen der Trebel bei Demmin

Stadttor von Grimmen

Verlassenes Industriegebiet bei Grimmen

Jetzt soll es nach Rügen gehen. Ich orientiere mich an der Autoausschilderung und tappe mal wieder in die Falle: Ich lande bei der Kraftfahrzeugstraße, die die Zufahrt zu der im Bau befindlichen Brücke über den Strelasund bildet. Eigentlich ist es ganz einfach den Rügendamm zu finden: von der Altstadt aus immer direkt im Hafengebiet Richtung Brücke fahren. Vom dem Rügendamm aus muss man sich erst mal den Brückenbau anschauen. Die Fahrbahn ist teilweise an dem Pylon aufgehangen. Die Brücke soll die größte Hängebrücke in Deutschland werden. Rentner mit Fernglas beobachten die Arbeiten. Da es recht windig ist, passiert an diesem Tag aber nicht viel.

Rathaus und Nikolai-Kirche in Stralsund

Die im Bau befindliche Hängebrücke über den Stralesund

Blick vom Rügendamm auf Stralsund

Hinter dem Rügendamm biege ich südöstlich ab. Die Straße reiht sich auch in die deutsche Alleenstraße ein. Die Straße führt über Gustow und Posteritz nach Garz. Die Landschaft ist leicht hügelig. In Garz wird's mal wieder Zeit, eine Unterkunft zu finden. Die Gasstätte "Zur Post" hat zu - es rechnet auch hier keiner mit Touristen. An einem Privathaus hängt ein Aushang "Zimmervermietung". Dort find ich bei einer ältere Dame ein Zimmer für die folgende Nacht. Weiters Problem: das Essen, kein offenes Restaurant im Ort und das nach einem vorangegangenen Abend ohne richtiger Mahlzeit. Zum Glück gibt es aber eine Dönerstätte, wo ich dann einen supergroßen Dönerteller mit Zusatzpommes zum Mitnehmen ordere. Ich habe die Portion kaum geschafft.

Allee bei Poseritz auf Rügen

Datum 29.03.2005

Strecke
Garz - Wiek

Distanz
94,5 km

Durchschnitt
15,3 km/h

Nach einem Telefonanruf bei dem Fremdenverkehrsbüro erfahre ich, dass die meisten Fährverbindungen zu der Jahreszeit nicht angeboten werden. Selbst die Glewitzer Fähre - Teil des Ostseeküstenradweges - zum Festland nach Reinberg - wird erst im April wieder in Betrieb genommen. So entscheide ich mich Rügen zu umrunden. So ging es über Putbus nach Binz, vorbei an dem Bahnhof der Schmalspurbahn "Rasender Roland". Es ist schönes Wetter und warm.

Der "Rasende Roland" in Putbus

Unterwegs ziehe ich die kurze Radhose an (die sollte auch im Winter immer dabei sein). Binz ist der mondäne Badeort auf Rügen. Bei Sonnenschein verweile ich am Strand, und warum nicht in die Badehose schlüpfen? Jedenfalls für 10 Minuten war es warm genug (trotz der partiellen Sonnenfinsternis, die zu der Zeit stattgefunden hat).

Zwischen Putbus und Binz

Danach setze ich die Fahrt an der Strandpromenade fort. Man passiert die "Schmale Heide" und fährt dann an den kilometerlangen Hotelruinen aus dem 3. Reich in Prora entlang. Es folgt der Fährhafen und anschließend Sassnitz. Ein Radweg zum Königsstuhl - den Kalksandsteinfelsen - ist ausgeschildert, aber auch bei festerem Untergrund eher nur mit dem Mountainbike befahrbar.

Sonnenbad in Binz

Zum Hafen von Sassnitz führt eine Kopfsteinpflasterstraße. Dort gibt es einige Restaurants und vorsichtshalber esse ich dort zu Mittag (Zander). Um nicht auf der B96 fahren zu müssen, folge ich dem Rügenradweg. Das sieht auch anfangs ganz gut aus, neben dem Katzenbuckelpflasterweg ist ein asphaltierter Radweg errichtet worden. Der Weg hört aber nach 1 - 2 km auf und dann geht es auf der Buckelpiste weiter. Es wird aber noch schlimmer: es folgt ein durchweichter Waldweg und ich muss im kleinsten Gang fahren.

Strand bei Binz

An einer Stelle muss ich das Rad noch durch den Schnee heben, und das Wetter wird unfreundlicher und es beginnt zu regnen. Dann folgt "endlich" ausgefahrenes Katzenbuckelpflaster über 5 Kilometer und dann bin ich in Seegart. Den Ort hätte ich auch über die Bundesstraße in 3 Kilometern erreichen können. Nach Glow passiert man das schmale Haff "Schaabe". Dort ist ein Radweg angelegt und man fährt durch Nadelwald, vom Wasser recht und links ist aber nichts zu sehen.

Hoteruinen aus dem 3. Reich in Prora

Hinter Juliusruh ist es nicht mehr bewaldet, und nun bin ich dem Südwestwind ungeschützt ausgeliefert, der direkt von vorne weht. Mit 10 - 12 km/h schleiche ich Richtung Wiek. Dort angelangt sind die ausgeschilderten Herbergsbetriebe geschlossen.

Strand bei Sassnitz

Zum Schluss finde ich eine Privatpension in einer umgebauten Scheune, in der für 30 Euro ein schönes Zimmer angeboten wird. Eine Gaststätte in dem Ort ist geöffnet. Dort bestelle ich den zweiten Fischteller des Tages - im Vergleich zu dem Menü in Sassnitz gibt's eine Riesenportion.

Blick auf den Großen Jasmunder Bodden bei Sagard

Datum 30.03.2006

Strecke
Wiek - Stralsund (Rostock)

Distanz
79,8 km

Durchschnitt
16,1 km/h

Der Morgen ist sonnig, aber der Wind kommt direkt von vorne. Der Weg an der Westküste - entlang am Wieker Bodden - ist größtenteils plattiert und auch bei schlechtem Wetter noch gut befahrbar, Der Bodden wird von Hunderten von Vögeln, insbesondere Schwänen, bevölkert. Hier war die Vogelgrippe vor einigen Wochen zuerst in Deutschland aufgetreten. Aber mittlerweile hat sich alles beruhigt; besondere Vorsichtsmaßnahmen wurden nicht mehr angewendet.

Der Wieker Bodden

Am südlichen Ende der Wieker Halbinsel verkehrt die Wittower Fähre. Am Tag zuvor war die Fähre ausgefallen, aber zum Glück fährt sie an diesem Tag wieder. Nach dem Überqueren fahre ich über die nicht allzu stark befahrene Hauptstraße und passiere die Orte Trent und Gingst. Das Land ist weit einsehbar und nur kleine Baumgruppen unterbrechen die Sicht.

Die Wittower Fähre

Der Wind bläst weiterhin von vorn und es bewölkt sich. Von Dreschwitz nach Rambin nehme ich eine kleine Straße, die auch einen Blick auf den Kubitzer Bodden zulässt. Anschließend fahre ich auf der stark befahrenen B96, die halt das Nadelöhr zum Rügendamm darstellt. Ein weiter Bogen auf kleinen Straßen zum Damm ist prinzipiell möglich, aber ist mit einem erheblichen Umweg verbunden. Auf der Rückfahrt von Rügen finde ich den direkten Weg zur Stralsunder Altstadt - aber wieder regnet es. Ich besuche diesmal die Nikolaikirche, die zur Zeit instandgesetzt wird. Eine große Teilaufgabe ist die Sanierung der Buchholz-Orgel.

Unerwartete Gefahren für Radler

Das Wetter wird nicht besser, und so entschließe ich mich, mit dem Zug nach Rostock zu fahren. Zwischen Stralsund und Rostock kann mit dem Nahverkehrstarif auch ein IC genutzt werden. In Rostock gibt es ein Jugendherbergsschiff, und dort möchte ich nächtigen. In meiner Fahrradkarte ist eine Jugendherberge an dem Warnowtunnel eingetragen. Vom Bahnhof sind es 12 nicht besonders attraktive Kilometer durch Plattenhaussiedlungen und Industriegebiete.

Die Nikolaikirche und die Buchholz-Orgel bei den Renovierungsarbeiten

Dort angekommen stellt sich heraus, dass es sich bei dem Schiff nicht um eine frei zugängliche Jugendherberge handelt. Das richtige Schiff, es ist die Georg Blücher, liegt zentral am Stadthafen in der Nähe der Innenstadt und auch nicht weit von dem Bahnhof entfernt, wo die Suche ihren Ausgang nahm.

Das Jugenherbergsschiff Georg Blücher

Also wieder zurück; auch diesmal am Warnower Wasser zu weit gefahren, da ich bei den vielen Beschilderungen des Schiffes nicht das Jungenherbergszeichen gesehen habe. Das Schiff wird nämlich auch von anderen Institutionen genutzt. Jedenfalls erhalte ich auf dem Schiff eine Einzelkabine mit Nasszelle. Die Ausstattung ist einfach, aber mal eine Alternative. Am Abend esse ich noch Pizza und schaue mir die Stadt an.

Der Rostocker Stadthafen

Datum 31.03.2006

Strecke
Rostock - Schwerin

Distanz
118,4 km

Durchschnitt
14,6 km/h

Das Frühstück wird in der Offiziermesse angeboten zusammen mit den Gästen eines Hotels, das auch auf dem Schiff eingerichtet ist. Das Frühstück ist außerordentlich reichhaltig. Als nächstes Ziel wird Schwerin auserkoren, zumal ich dort noch nicht gewesen bin. Ich verlasse Rostock südlich. Es regnet und das heißt Regenjacke an- und Neoprenschuhe überziehen. Der Weg führt mit gewissem Abstand entlang des Flusses Warnow. Den Fluss säumen breite Auen, und so sieht man meistens nichts von dem Flussverlauf. Nur bei einer Überquerung der Warnow passiert man den breiten Auenwald.

Der Marktplatz von Rostock

Der Weg ist als Radweg ausgeschildert und der Fernradweg Berlin-Kopenhagen verläuft auch hier entlang. Es sind kleinere wenig befahrene Straßen. Der Gegenwind ist auch wieder heftig, und man muss viel Kraft aufbringen, um einigermaßen voran zu kommen. Die Landschaft ist hier schon fast mittelgebirgig mit kürzeren Anstiegen. Zwischen Sternberg und Weiterdorf muss ich auf der stark befahrenen B104/192 fahren. Danach geht es wieder über eine kleine Straße am Schloss Kaarz entlang. Das Gebiet ist sehr waldreich und hügelig.

Überquerung der Warnow

Mecklenburger Seenplatte

Landschaft bei Sternberg

Den schwierigste Abschnitt bildete eine in der Karte dargestellte Strecke zwischen Ronkenhof und Gadebehn. Erst noch befahrbarer Sandboden Die in der Karte aufgeführte Brücke über die Warnow finde ich nicht oder die gibt's nicht, und es geht an Feldern auf Sandwegen entlang. Erst fahre ich noch im ersten Gang, aber dann ist der Weg durch tiefe Traktorspuren durchwühlt. Da konnte nur noch geschoben werden. Der Gegenwind bleibt den ganzen Tag erhalten. Auf der B321 hatte ich dann wieder festen Untergrund unter den Rädern und ich bin auf dem Radweg and der Bundesstraße zu der Jugendherberge gefahren, die hinter dem Zoo liegt. Das Gebäude der Herberge ist unscheinbar und Renovierungen nach der Wiedervereinigung hat es noch nicht gegeben. Mit dem Rad erreicht man von der Herberge in einer Viertel Stunde das Stadtzentrum: Als Alternative steht auch eine Busverbindung zur Verfügung.

Live-Musik in Schwerin

Schwerin ist eine Verwaltungsstadt, und es ist ja auch die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Der Innenstadtkern ist mittlerweile in einem durchsanierten Zustand. Das Schloss am Schweriner See, auch Sitz des Landtages, ist sehenswert. Aber die Zeit an dem Abend ist zu kurz, um einen tieferen Einblick in die Stadt zu erhalten.

Das Schweriner Schloss