Nachmitttagstour mit dem Mountainbike
Wittener Berge, ein Touch Herdecke und Dortmund von oben

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Ruhrpott-Touren

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Datum:              17. April 2020
Distanz:             25  km

 

 

Heute Nachmittag habe ich eine kurze Tour mit dem Mountaibike unternommen.

In Witten bietet sich das Gebiet um den Hohenstein als Mountainbike-Terrain an, soweit man es auf moderate Waldwege und etwas Steigungen abgesehen hat. Diese Wege kann man aber auch mit dem Treckingrad gut befahren.

Der Hohenstein ist ein Ausläufer des Ardeygebirges und das Gebiet liegt auf der rechten Ruhrseite zwischen Herdecke und Witten.

 

Zuerst geht es durch die Wittener Innenstadt und dann auf der Ruhrstraße bis zur Eisenbahnlinie nach Wetter. Dann unter dem Eisenbahnviadukt entlang und an der Eisenbahnunterführun erreicht man den Hammersee.

Hier geht dann östlich in dem Naherholungsgebiet weiter nach Bohrbach. Dies ist das Wittener Naherholungsgebiet, wenn man nicht gerade den Kemnader Stausee aufsuchen möchte.

Die Wege sind geschottert und wie am an dem Höhenprofil entnehmen kann, geht es fast stetig bergan durch das Waldbebiet.

 

Das Waldgebiet zieht sich bis Witten-Schnee hin; hier geht es auf der Straße „Auf dem Schnee“ an Herdecke-Ende vorbei. Die Straße liegt auf einem Höhenkamm, und soweit die Straßenbebauung es zulässt kann man rechts nach Herdecke hinüber schauen und links hat man – soweit es klar ist – einen weiten Blick über Dortmund und angrenzende Städte.

 

Von der Kuppe geht es dann stark bergab und ich passiere erst einmal die Autobahn A45.

 

Von der Höhenlage kann man die alten Phönixhochöfen und den Hoesch-Gasometer sehen, und etwas weiter rüber liegt das Dortmunder Stadion.

Im Hintergrund kann man sogar die Kohlekraftwerke in Herne und Lünen ausmachen.

 

 

Die Gefällestrecke endet an dem Zugang zum Radweg Rheinischer Esel. Hier befinde ich mich noch auf der Brücke oberhalb des Weges.

 

Nach einer Schleife erreicht man in Dortmund-Löttringhausen diese Eisenbahnunterführung der Strecke nach Herdecke und gegenüber befindet sich der Startpunkt des Rheinischen Esels. Der Name rührt von den Marktfrauen her, die die Eisenbahnstrecke voll bepackt mit Hühnern und Obst für das Aufsuchen der Märkte genutzt haben.

 

Der Weg liegt auf einem Damm und viele kleine Brücken überspannen die Anliegerstraßen.

Hier liegt die Trasse oberhalb des Stadtgebietes von Witten-Annen.

An der Kreuzung mit der Herdecker Straße ist die stählerne Radskulptur aufgestellt.

 

 

Der Trasse führt bis Bochum-Langendreer an der ehemaligen Anbindung zur Rheinischen Bahn.

An der Kreuzungsstelle zur Pferdebachstraße befindet sich die ewige Baustelle, und der Radweg ist gesperrt und man soll die viel befahrene Ardeystraße benutzen.

Hier geht’s durch die Wittener Innenstadt, nur mit dem Mountainbike kann man das fürchterliche Pflaster befahrenen.

 

Fährt man mit dem Rad auf dem frei gegebenen Radweg durch die Brücke an der Herbeder Straße,  wird es plötzlich eng und gefährlich. Ein Jahr nach dem Fällen des Baums an der Stelle hat die Stadt Witten es noch nicht geschafft, den Fußweg wieder zu plattieren.

Aber dies ist eine schöne Tour mit vielen interessanten Ausblicken.