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Herbst 2012

Im großen Bogen um Stuttgart

Datum: 30. September 2012
Strecke: Gammelsbach - Kloster Schöntal
Streckenlänge: 99 km
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Unsere Hotelübernachtung im Odenwald (Gammelsbach) haben wir vorgebucht. An dem Hotel „Zum kühlen Krug“ können wir das Auto stehen lassen. Der Apfelmost zum Abendessen ist nicht unser Ding, der schmeckt eher nach Kuhschwanz, und so schwenken wir zum einheimischen Bier um.
Am nächsten Morgen: herrliches Wetter, aber erst ist doch noch recht kühl. Zuerst geht es Schuss bergab über 6 km zum Neckar, den wir bei Ebersbach erreichen.
Der Fluss liegt zwischen bewaldeten Berghängen und jedes Kuhdorf glänzt mit einer eigenen Burg, von der einst von einem Provinzialfürsten mal der Wasserweg kontrolliert wurde.
Neben den Burgen treffen wir auf historische Hügelgräber.
Der Radweg verläuft an der Uferstraße entlang oder auf separaten Rad- und Fußwegen. Dann am Wegrand Apfelbäume und wir sind genau rechten Zeit vor Ort. Werner holt vom Apfelbaum die leckersten oben hängenden Äpfel vom Baum.
Es ist ein sonniger Sonntag und zum Mittag hin wird es ordentlich warm. Wir fahren mit kurzer Hose und kurzem Trikot. Der Neckar ist schiffbar und wir kommen an Staustufen vorbei. Hin und wieder folgen kurze Anstiege, wenn der Radweg weiter vom Fluss entfernt verläuft. Es geht öfters durch bewaldete Flussufer und dann öffnet sich die Landschaft weiter und vorwiegend mittlerweile braune Maisfelder und abgeerntete Äcker breiten sich in der Flusslandschaft aus.
Wir erreichen Bad Wimpfen; und oberhalb des steilen Hanges liegt die historische Altstadt mit der Stiftskirche St. Peter. Hier endet unser Neckarabschnitt und nunmehr fahren wir an der Jagst weiter.
In Herbolzheim treffen wir auf einen Biergarten in der Sportgaststätte, der kommt genau zur rechten Zeit. Wir kosten noch mal die Sonne aus, und das Bier und der Wurstsalat mache erst einmal müde.
Der Jagstradweg verläuft meistens auf getrennten Wegen zu den Autostraßen. Der schmale Fluss fließt langsam; meist bleibt das Wasser hinter der Ufervegetation verborgen. Hinter Möckmühle treffen wir auf Rest einer Schmalspurbahn.
Am Sonntag Nachmittag wird natürlich auch Fußball gespielt. Hier pfeifen mal nicht Rainer und Heinz sondern der Schiedsrichter aus Widdern. Mit vielen Schleifen windet sich die Jagst durch die Landschaft. An dem Ufer stoßen wir immer wieder auf Gleise der Schmalspurbahn im Jagsttal.
In Berlichingen treffen wir auf eine alte Wassermühle. Peter schwächelt mittlerweile - Zeit, ein Hotel zu suchen. In Berlichingen klappt es nicht, aber einige Kilometer weiter, kommen wir zum Kloster Schöntal. Eine große Klosteranlage und dahinter der Gasthof zur Post.
Werner hat sich zwischenzeitlich als Zimmer-guide etabliert; er organisiert 2 Doppelzimmer im besten Haus am Platz: Alte Post.. Wir nutzen erst einmal die Sauna und genießen dann die Küche des Hauses (es gibt leckeren Sauerbraten).