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Herbst 2012

Im großen Bogen um Stuttgart

Datum: 01. Oktober 2012
Strecke: Kloster Schöntal - Crailsheim
Streckenlänge: 79 km
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Das Abendessen war hervorragend und das Frühstück war delikat. Gegen 10 Uhr sind wir startbereit; allerdings ist es bewölkt.
Am Morgen steuern wir erst zuerst in den Innenhof des Klosters Schöntal. Wir wurden auf das barocke Treppenhaus im Konvent aufmerksam gemacht. Werner war hellauf begeistert und will sein Fahrrad mit Goldschnörkeln und Putten verzieren.
Zuerst wird der Wegverlauf angezweifelt, aber das Navi hat halt immer Recht. Der Radweg verfolgt nicht jede Schleife der Jagst und so gibt es immer mal wieder kurze Steigungen. Der Weg verläuft weiterhin auf Nebenstraßen und meistens auf asphaltierten Radwegen. Auf dem Weg nach Bieringen und Winzenhofen treffen wir immer wieder auf die Schmalspurgleise der Jagsttalbahn, die vielerorts noch erhalten sind
Werner schießt ohne Drohneneinsatz die Luftaufnahme beim obligatorischen 11 Uhr-Stopp.
In Bieringen treffen wir auf einen alten Güterbahnhof und auf der Strecke – vollkommen im Wald zugewachsen – stehen Güterwagen und verfallen Personenwagen. Seit 14 Jahren ist die Strecke stillgelegt.
Der Fluss wird schmaler und es wird immer ruhiger. Es kommt kaum noch ein Auto vorbei aber es gibt auch keine Geschäfte und keine Gaststätten. Die Reste aus den Packtaschen werden verzehrt und Werner holt Pflaumen von den Bäumen, ums uns zu versorgen.
In Dörzbach liegt der Endpunkt der Jagsttalbahn. Der Bahnhof wurde mittlerweile restauriert und eine Wiederbelebung der Strecke wird diskutiert.
Auch wenn’s schon etwas kühl ist, der Fluss (hier die Jagst) ruft. Rainer nimmt ein Bad, während sich Heinz, Peter und Werner zurückhalten.
Äpfel, Äpfel, die Straße liegt voll; Peter muss aufpassen. Aber die es stören ihn weniger die Äppel auf der Straße als die Anstiege in Hänge am Jagstufer.
Es wird immer ruhiger im Jagsttal.
Es ist 15 Uhr und alle angepeilten Gaststätten sind geschlossen; nur am Abend sind sie geöffnet und auch nicht am Montag; es ist natürlich Montag. Die Speisekarten machen hungrig; aber die Türen der Gaststätten sind verschlossen.
Dann Heinz und Rainer: hier kennen wir uns aus; hier waren wir vor einem Jahr. Da oben bei Dörrmenz haben wir wild gezeltet und in Kirchberg, in der Bäckerei, haben wir gefrühstückt. Die heutige Bestellung war etwas ungewöhnlich, 2 ltr. lokalen Wein und 6 Zwiebelkuchen (Peter blieb beim Kuchen).
Wir fahren um Kirchberg und dann die Abfahrt zur Jagst.
Dann gehts rechts rein, und dann über einen unbefestigten Weg und über eine Holzbrücke, die nicht an Ausmaßen von Werner dimensioniert worden ist.
Der Jagstradweg nimmt nicht mehr jede Schleife mit; dafür gibt es aber einige An- und Abstiege.
In Crailsheim finden wir den ersten Discounter an dem Tag und wir decken uns erst einmal ein mit dem Notwendigsten ein. Allerdings haben die Steigungen unserem Peter heftig zugesetzt; und so suchen wir in Crailsheim ein Hotel auf.