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Frühjahrsradtour 2011

Ruhrtalradweg mit Anlauf

Magdeburg - Elbe - Nienburg - Harz - Allendorf - Fritzlar - Eder - Winterberg - Ruhr - Bochum

Datum: 04. April 2011
Strecke: Meisdorf - Walkenried
Streckenlänge: 87 km
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Morgentlicher Blick aus dem Fenster: Regen! Also erstmal frühstücken, Regensachen heraussuchen, und dann müssen wir dadurch. Gleich folgt das steilste Stück des R1, schieben war angesagt. Dann verläuft der Fernradweg auf einer mittlerweile in die Jahre gekommenen zerfurchten Asphaltpiste neben der Straße.
Das Bild ist mit dem Film verlinkt, der zeigt, wie Heinz diese Brücke bemeistert hat.
Der R1 ist zwar sehr gut ausgeschildert, aber die Wegführung ist vielerorts nicht mehr zeitgemäß. Da fährt man besser auf den wenig befahrenen Straßen entlang. Dann folgt eine verfallene Holzbrücke, die außerordentliches Geschick beim Stabilisieren des Rades erfordert. Von Ballenstedt nach Rieder geht es auf einem unbefestigten Weg am Talrand entlang.
Hier begegnen wir die zum ersten Mal der Harzer Schmalspurbahn auf der Selketalstrecke. Wir fahren an den südlichen Bergausläufern des Harzes entlang.
Über Neinstedt führt unser Weg nach Thale. Der Ort Thale mit einem schönen Kurpark ist auf den Tourismus ausgerichtet.
Mittlerweile ist der Regen vorüber und die Sonne kommt durch; Zeit um einen Cappucino im Freien zu trinken.
Hinter Thale verlassen wir den R1 und fahren auf der wenig befahrenen Straße L93 in die Harzer Berge. Es geht mit 6 -10 % Steigung durch dichtes Waldgebiet. Nach 4 Kilometern treffen wir wieder auf die Bode.
An der Straße nach Tresenburg kommen wir an einem Tunnel vorbei, den wir uns ersteinmal genauer ansehen. Wir passen gerade in die Tunnelröhre und auf der anderen Seite gelangt man zur Wilhelmshöhe.
Hier passieren wir dann den kleinen Ort Treseburg, der beschaulich nd wenig hektisch im Bodetal liegt. In Allrode treffen wir auf den Nebenfluss Luppbode, und im weiteren Verlauf der Straße fahren wir an Felsformationen vorbei, in die an einigen Stellen Bergbaustollen aufgefahren sind . Die Steigung ist moderat aber langgezogen. Es geht immer noch weiter bergan auf der K1352, der höchsten Punkt liegt bei 528 m. Dann mündet die Straße in die B81, neben der auch die Gleise der Harzer Querbahn verlaufen.
Der nächste Ort ist Stiege, der an einem größeren Teich mit dem Stieger Schloss liegt liegt.
In dem Seecafe bestellen wir den berühmten Harzer Windbeutel, und da der so gut mundet, ordern wir noch einen nach, wobei jeder größer als der Brocken ist.
An der Eisfelder Talmühle entdecken wir eine Dampflok, die gerade umgesetzt wird. Riesige Qualm- und Rauchwolken bedecken das Tal. Nach einigen Minuten dampft die Lok bergan. Die Bundesstraße hat hier ein stetiges Gefälle Richtung Nordhausen.
Wir durchqueren Ilfeld und in Niedersachswerfen biegen wir rechts ab. Wir fahren in nordwestlicher Richtung und es geht wieder leicht bergan. In Ellrich versuchen wir eine Herberge zu finden, aber entweder wird umgebaut, die Zimmer sind belegt bzw. die Reiterpension ist verwaist. Wir fahren noch ein Stück weiter. Wir müssen noch bis Walkenried radeln, wor wir im Hotel zum Löwen einkehren.