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Frühjahrsradtour 2011

Ruhrtalradweg mit Anlauf

Magdeburg - Elbe - Nienburg - Harz - Allendorf - Fritzlar - Eder - Winterberg - Ruhr - Bochum

Datum: 08. April 2011
Strecke: Medebach - Echthausen
Streckenlänge: 101 km
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Schon wieder grüßt uns ein sonniger Tag; allerdings ist doch noch recht kalt am Morgen. Die Topographie war uns schon im Voraus klar; wir müssen erst einmal einen Berg überwinden.
Wir fahren auf der L740 und hinter dem Ort geht es schon mal mit rund 5 % Steigung gemächlich bergan. Dann ist die Straße dreispurig ausgebaut und wir quälen uns auf der Kriechspur bei einer Steigung von 9 % und Gegenwind auf einer Streckenlänge von 7 km nach oben.
Irgendwann erreichen wir den Schlossberg; und das ist der höchste Punkt unserer Frühjahrstour mit 703 m (wir sind noch extra auf die Skipiste gefahren, um die 700 m zu knacken). Dort legen wir uns auf die Bank und genießen die Sonne).
Wir kommen dann durch den Ort Küstelberg und bleiben erst einmal auf einem hohen Niveau. In Niederfeld kommen wir auf die B480 und es geht langsam bergab. Einige Kilometer weiter gelangen wir zur Ruhrquelle, die 100 m neben der Straße liegt. An diesem Zwischenziel pausieren wir; und ab hier ist der Ruhrtalradweg ausgeschildert. Es geht erst einmal auf Feldwegen an dem schmalen Rinnsal entlang.
Wir kommen an einer Skipiste vorbei, und da liegt tatsächlich noch Schnee: Genug für die letzte Schneeballschlacht der Saison.
BWir kommen durch Niedersfeld und die Ruhr schlängelt sich durch das Tal.
Danach ist der Radweg mehr auf kleinen Straßen ausgeschildert. Wir erreichen Olsberg und hier wird man auf kleinen Straßen an dem Talhang verwiesen, und trotz der Flussabfahrt hat man eine Steigung von 16 % zu bewältigen.
Danach ist der Radweg an der stark befahrenen Bundesstraße 7 geführt. Der Radweg ist teilweise sehr schmal, auf der Bundesstasse herrscht lebhafter Verkehr und viele Straßen münden ein. Der Abschnitt des Ruhrtalradweges von Olsberg nach bis hinter Bestwig ist nicht empfehlenswert.
Danach radeln wir vorerst neben der Bahnlinie entlang. Hinter Meschede ist der Radweg in Sichtweite der Ruhr geführt. Wir fahren durch Freienolh und müssen auf den Kurs achten, da hier auf den Nebenstraßen oft abgebogen werden muss. Der Radweg verläuft im Ruhrtal zwischen den bewaldeten Talhängen und der Weg wird von der Autobahn A46 und der Eisenbahnline begleitet. Mal fährt man auf separaten Wegen, mal auf straßenbegleitenden Radwegen.
Dann folgt der schönere Teil des Ruhrtalradweges; ein schmaler Weg neben dem Fluss, kein Autoverkehr in der Nähe und grüne Flusstallandschaft. An dem Flusslauf treffen wir auf etliche Staustufen und Zuflüsse zu kleinen Flusskraftwerken.
Dann kommt Arnsberg, das in einem großen Bogen entlang der Ruhr umfahren wird. Dann geht es durch die Ruhrauen wieder auf kleinen Straßen oder separaten Fahrradwegen. Nächster größerer Ort ist Neheim-Hüsten, wo man die Brückenpfeiler der Autobahn in einem weiten Bogen umfahren muss.
Es folgt ein angenehmer Streckenverlauf durch die Ruhrauen. Die Talhänge halten den Westwind ab, und wir können wieder kräftig reintreten und heute abend noch ein paar Kilometer schrubben. Hier übt eine Gruppe Jugendlicher eine Furt der Ruhr mit dem Rad zu durchqueren. Wir haben davon abgesehen.
Es dämmert und inEchthausen ist dann Schluss; in dem Gasthof Schulte kehren wir ein (Essen + Zimmer sind gut).