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Frühjahrsradtour 2011

Ruhrtalradweg mit Anlauf

Magdeburg - Elbe - Nienburg - Harz - Allendorf - Fritzlar - Eder - Winterberg - Ruhr - Bochum

Datum: 05. April 2011
Strecke: Walkenried - Allendorf
Streckenlänge: 85 km
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Um 9:30 Uhr starten wir von Walkenried. Es ist nicht besonders warm, aber die Sonne scheint und es ist trocken. Wir fahren durch das Stadttor und kommen zu einer umfassenden Klosteranlage. Der weitere Weg führt erst in südliche Richtung und dann westlich nach Hohenstein.
Wir überqueren die alte innerdeutsche Grenze; der Plattenweg ist noch zu erkennen und die Stelle ist ausgewiesen. Wir sind wieder im Osten und zwar in Thüringen. Die Landschaft ist recht hügelig; längere ebene Partien gibt es an dem Tag nicht. Quadratkilometer große Felder bedecken die Landschaft, die dem südliche Harz zugeordnet ist.
Nach Hohenstein stellt sich die ausgewählte Strecke als unbefestigter Feldweg heraus. Der Weg führt schnurgerade durch die Landschaft. Wir überqueren mehrere Bäche und über den holprigen Weg mit Pfützen bedeckten Weg geht es zäh voran.
In Treba gibt es endlich wieder eine richtige asphaltierte Straße; eine Wohltat gegenüber der vorherigen Strecke. Viel Landschaft und kleine Dörfer säumen den Weg. In Kleinbodungen treffen wir auf eine stillegelegte Kali-Zeche. Der Südharz ist durch Bergbauhinterlassenschaften geprägt.
Auf Nebenstraßen fahren wir durch Kraja (hier gibt es etwas Kuchen zur Stärkung) und weiter fahren wir über Breitenworbis, Gernrode nach Leinefeld. Von dort fahren wir an einem bewaldeten Bergrücken entlang auf der B80 zum Heilbad Heiligenstadt. Die Straße ist stark befahren und auch viele LKWs benutzen die Strecke.
Hier kommen wir an einem Bergwerk vorbei. Das ist der Schacht Althans I, und der gehörte zu dem Kalibergwerk. Neben dem Schachtgerüst steht noch der Salzspeicher.
In Heiligenstadt gibt es eine richtige Fussgängerzone und sehenswerte Gebäude und Kirchen. Wir radeln durch die Fussgängerzone in Richtung der St. Martin-Kirche.
Hier ein Blick auf die St. Marienkirche ..
.. und viele Fachwerkhäuser zieren die Kleinstadt.
Vor dort fahren wir ein Stück am Leineradweg entlang, der schön am Flussufer angelegt ist. In Uder müssen wir den Radweg aber schon wieder verlassen.
Von dort geht es nach Lentenrode noch mal bergan; und dann wieder bergab. Aufgrund unseres Gewichtsvorteils bei den Abfahrten holen wir einen Mountainbiker ein, der dann in unserem Windschatten fährt. Von der Höhe 370 m ging es dann auf 186 m hinunter zur Werra.
Hier kreuzen sich mal wieder die Wege; Bad Soden-Allendorf hatten wir 2008 auf der Tour Basel-Bremerhafen durchfahren. Wir nehmen hier Quartier in der Pension Reims. Wir sind in dem Ortsteil Allensdorf untergekommen; der eine sehenswerte Fachwerkinnenstadt hat.
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