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Herbstradtour 2010

An Flüssen und Kanälen

Koblenz, Mosel, Saar, Saarbrücken, Canal des Houilleres de la Sarre, Canal de la Marne au Rhin, Saverne, Straßburg, Mannheim, Mainz

Datum: 27. September 2010
Strecke: Nehren - Trier
Streckenlänge: 123 km
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Ungewohnt früh, um 9:15 Uhr geht es weiter. Der Himmel ist verhangen, aber das wichtigste, es bleibt den ganzen Tag trocken.
Auf dem Radweg neben der B49 geht es an Bremm und dem Doppelort Ediger-Eller mit viel altem Baubestand – Fachwerk und Naturstein – vorbei.
An dem Ort Ediger-Eller verläuft ein längerer gerader Flußabschnitt und vor der Moselschleife bei Bremm liegt auf die Klosterruine Stuben heute vor dem bewölkten Himmel.
Nach Bremm folgt auf der gegenüber liegenden Flußseite Neef.
Zwischen Alf und Pünderich gibt es eine Abkürzung, einfach die Schleife kurz schließen: die nehme ich: macht 180 Höhenmeter und 7 km Abkürzung. Bei den nächsten Schleifen mogele ich nicht mehr.
Der nächste größere Ort ist Traben-Trabach.
Das Moselbrückentor ist wohl das Wahrzeichen des Ortes.
An den meisten Reben hängen die Trauben noch (ich probiere auch welche – aber nicht weitersagen.. die sind viel aromatischer als die von Lidl & Co.). Ich fahre weiterhin auf der linken Flussseite, hier ist zwar kein Radweg, aber die Straße ist wenig befahren.
Streckenweise ganz unberührt von einer Autopiste geht’s nach Bernkastel-Kues. In den engen Gassen drängeln sich die Touristen, holländisch dominiert hier.
Ich esse Zwiebelkuchen, den obligatorischen Federweißen lasse ich erstmal.
Ein ausgeschilderter Radweg führt oberhalb der Moselstraße entlang, den schlage ich ein, zumal mein GPS vortäuscht, es ginge wieder ins Tal runter.
Stattdessen lande ich auf der Burgruine Landsberg, so schätzungsweise bis 13 % Steigung waren das schon. Die Touristen in dem gelben Bus gucken ganz ungläubig, als ich kurz nach ihnen den Burgberg erreiche. Immerhin hat man eine schöne Aussicht, aber ich muss den gleichen Weg zurückfahren.
Weiter geht es nach Piesport; auf der gegenüberliegenden Flussseite reichen die Berge direkt vom Ufer steil empor; das wird auch Mosel-Loreley genannt (das stand an den Felsen geschrieben).
Trittenheim, Thörnnich sind die nächsten Moselorte. Komfortable Flussschiffe begegne ich; neben den Wohnmobilfahrern die andere Gattung Neuzeit-Touristen. In dem Bereich des mittleren Moseltals begegnet man vielen Radfahrern, aber richtige Reiseradler mit dem entsprechenden Gepäck sind doch rar gesät.
Ab Longuich kommt die Autobahn A602 immer näher in das Moseltal, die Ruhe ist dahin. Erst Autolärm, Überquerung der Mosel bei Schweich auf die linke Flussseite und dann oft wechselnde Wegführung. Anschließend muss man auch noch kreuz und quer durch den Trierer Hafen fahren und nach wiederholter Überquerung der Mosel erreiche ich die Trierer Altstadt.
Die Hotelsuche ist gar nicht so einfach, der Hotelier berichtet, im September sei es immer schwierig und in der letzten Woche sei alles belegt gewesen. Zur Stärkung gibt’s eine Pizza und Salat.