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Herbstradtour 2010

An Flüssen und Kanälen

Koblenz, Mosel, Saar, Saarbrücken, Canal des Houilleres de la Sarre, Canal de la Marne au Rhin, Saverne, Straßburg, Mannheim, Mainz

Datum: 28. September 2010
Strecke: Trier - Saarbrücken
Streckenlänge: 109 km
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Es ist wieder stark bewölkt und die Straßen sind nass. Aber ich habe wieder Glück und bleibe den ganzen Tag vom Regen verschont.
Ich fahre von Trier aus noch einige Kilometer an der Mosel neben Bahnlinie und Bundesstraße weiter in südliche Richtung bis zur Saarmündung.
Die Saar ist wie die Mosel durch Staustufen kanalisiert worden. Auf einem Teilstück bis Soden ist ein gesonderter Kanal angelegt worden, der wohl die Schifffahrt erleichtern soll. Allerdings treffe ich während des ganzen Tages nur auf eine Handvoll Güterschiffe auf der Saar.
Oberhalb von Saarburg liegt die gleichnamige Burg. Beim Passieren des Ortes fällt der Wasserfall der Leuk ins Auge. Der Fluss fällt von der Ortshöhe 18 m tief und ein Teil des Wassers wird für den Antrieb von Wasserrädern genutzt.
Beim Passieren des Ortes fällt der Wasserfall der Leuk ins Auge. Der Fluss fällt von der Ortshöhe 18 m tief bevor er in die Saar münddet.
Das Wasser wird für den Antrieb von Wasserrädern genutzt.
In der Oberstadt befinden sich etliche Wirtschaften an dem Lauf der der Leuk.
Die Saar windet sich in engen Schleifen und hohe Felswände säumen das Ufer. Der Radweg verläuft teilweise an der Straße entlang. Es geht dann auf das linke Ufer, hier ist der Radweg auf geschotterten Wegen ausgewiesen. Es ist recht kalt; ich ziehe noch das dicke Trikot über und die Füße frösteln leicht.
Ganz unberührt vom Verkehr ist die Saarschleife hinter Mettlach. An den Steilhängen haben sich Geröllfelder gebildet und Schutzzäune sollen vor Gerölllawinen schützen. Ab dem Ort Ponten führt wieder B51 an dem Fluss entlang. Die steilen Felshänge treten in den Hintergrund und das Land wird weiter.
Der Verkehr nimmt zu und dann kommen industrielle Komplexe hinzu. In Ensdorf kommt man an der Steinkohlenzeche vorbei, deren Förderung ausläuft und das Kohlekraftwerk.
Der Radweg verläuft weiterhin größtenteils auf einem separaten Weg. Die Autobahn A620 kommt der Saar immer näher, teilweise fährt man halb unter der aufgeständerten Fahrbahn.
In Völklingen folgt das stillgelegte und als Weltkulturerbe ausgewiesene Stahlwerk.
Der ausgediente Scheiben- und der Glockenteleskopgasbehälter liegen direkt neben dem Radweg.
Es kommen noch die Luisental-Schächte. Die Saar wird durch Spundwände und Betonmauern in das Flussbett gezwängt. Kurz darauf erreicht man Saarbrücken. Dort habe ich in der Jugendherberge ein Zimmer reserviert. Es gibt dort noch etwas Warmes zu essen und ich lange gut zu.