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Frühjahr 2014

von Linz am Rhein nach Ulm

Linz/Rhein – Hunsrück- Kaiserlautern – Bad Bergzabern – Rheinau – Offenburg – Schwarzwald - Hornberg – Tuttlingen – Sigmaringen – Ehingen – Ulm

Datum:
Strecke:
Linz/Rhein– Kamp-Bornhofen
Streckenlänge:
69 km
Bild
Samstagmorgen – 9:30 Uhr: Das Team steht startbereit vor dem Bochumer Hauptbahnhof. Wir sind diesmal zu fünft: Gerd, Klaus, Heinz, Werner und Rainer. Jürgen mussten wir leider zu Hause lassen. Der Arzt hat ihm wegen seiner Bronchitis das Radfahren verboten, und er hat sich streng daran gehalten. Werner hat die Warnwesten angefertigt; diesmal fahren wir in Rosa.
Mit dem IC geht es bis nach Köln-Deutz (die Hohenzollernbrücke ist wegen Bauarbeiten gesperrt). Werner fachsimpelt mit dem Kölner Fußballfan „Podolski“, der mit seinen Bierkästen auf dem Weg zum Stadion ist. Zwischen Fußballanhängern und Polizeiaufgebot wechseln wir den Bahnsteig, und 40 Minuten später erreichen wir Linz.
Aufsatteln in Linz, GPS-Gerät einstellen und die Kleidung dem Wetter anpassen. Nach den zuletzt sonnigen Tagen ist es heute am Samstag bewölkt, aber immer noch recht warm.
Wir fahren heute den ganzen Tag auf der rechten Rheinseite; der offizielle Rheinradweg liegt auf der gegenüberliegenden Flussseite. Unsere Route führt größtenteils an der B 42 entlang, die meistens einen Radweg aufweist. Es geht durch Bad Hönningen, anschließend durch Neuwied. Dort wurde ein Limesturm rekonstruiert, und Werner erprobt den Zugang.
Danach passieren wir ein unbefestigtes Teilstück hinter Rheinbrol.
Hier erreichen wir den historischen Torbogen von Leutesdorf, der einst als Zolltor diente.
Das rechte Ufer befahren wir an diesem Tag, da wir auf dieser Rheinseite angekommen sind und unser Hotel ebenfalls dort liegt. Außerdem kennen wir die linke Seite des Stroms bereits zur Genüge. Es gibt hier verkehrsreiche Straßen, bucklige Asphaltstrecken und Uferwege mit dicken Wurzeln – also alles, was das Radfahrerherz nicht begehrt. Das nächste Mal geht es wieder auf die andere Rheinseite! Hier unterqueren wir die Urmitzer Eisenbahnbrücke.
Die Tour führt weiter durch Bendorf. Auf der gegenüberliegenden Seite erblicken wir nach einigen Kilometern das Deutsche Eck. Neben uns erhebt sich die Festung Ehrenbreitstein, und über uns quert die Koblenzer Seilbahn den Rhein. Hier findet sich praktischerweise eine Bank, sodass wir in Ruhe unsere Lidl-Einkäufe vertilgen können.
Südlich von Koblenz erreichen wir Lahnstein; dort verläuft die Route über ein Teilstück durch den Ort, bis wir wieder auf den Radweg am Rheinufer gelangen.
Anschließend überqueren wir die Lahn auf der blauen Rudi-Geil-Brücke.
Hier ist die Eisenbahnbrücke über die Lahn zu sehen. Danach geht es auf dem Radweg neben der B 42 und der Rheinbahnstrecke weiter. Der Strom windet sich nunmehr in engen Schleifen. Werner ist schon ganz verwirrt, da sein Kompass oftmals eine völlig andere Richtung anzeigt.
Jetzt tauchen die Rheinburgen auf; hier die Marksburg bei Braubach, die sich majestätisch auf unserer Rheinseite erhebt.
Auf der anderen Flussseite liegt Boppard. Nach einigen Kilometern kommen wir nach Kamp-Bornhofen. Am dortigen Talausgang beziehen wir das gebuchte Hotel „Zwischen den Burgen“, welches sich am Fuß der Burgen Sterrenberg und Liebenstein befindet.