Um 9:45 Uhr treffen wir uns am Bahnhof; Werner hat uns neue Westen verpasst; wir fahren jetzt in Hellblau. Der Rettungswagen auf dem Bild im Hintergrund ist nicht für uns bestimmt.
Das erste Teilstück legen wir auf einem Wirtschaftsweg am Rande des Hoppecketals zurück und durchqueren ein Waldgebiet.
Ein paar Meter weiter kommen wir an einem Teich vorbei, der den Kontrast zum Eisberg bildet. Dieser wird dann noch für eine kurze Badepause genutzt.
Streckenweise gibt es auch geschotterte Teilpassagen. Wir passieren den Ort Usseln und erreichen danach Korbach.
Östlich von Korbach erreichen wir die umfunktionierte Bahntrasse der Edertalbahn. Die Strecke ist 2012 eröffnet worden. Der Weg hat ein leichtes Gefälle und eine asphaltierte Oberfläche – also ideale Voraussetzungen für ein zügiges Fahren.
Eigentlich wollen wir nur ein kurzes Teilstück auf der Trasse fahren, um dann zu unserem reservierten Hotel in Vöhl abzubiegen. Aber es ist gerade mal 16 Uhr und die bislang zurückgelegten 35 km sind ja noch recht dünn für eine Tagesetappe. Also bleiben wir erst einmal auf der Trasse und fahren einen großen Bogen.
Bruchsteinbrücken überspannen die Strecke; es gibt kurze Tunnel und einige Viadukte. Meistens verläuft der Weg auf einem Bahndamm und dazwischen ist der Fahrweg mal in den Berg eingeschnitten.
Durch das schmale Reiherbachtal fahren wir auf einem Wirtschaftsweg in Richtung Edersee. In Niederwerbe erreichen wir einen Ausläufer des Gewässers und sind jetzt ganz unten.
Wir müssen erst einmal wieder 120 Höhenmeter rauf und bei der Steigung von 6 – 10 % kommen wir in der Abendsonne noch einmal ins Schwitzen;