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Herbst 2014

Hessentour

Brilon - Edersee - Schwalmstadt - Hanau - Fulda - Bebra - Kassel - Hann. Münden

Datum:
Strecke:
Brilon Wald - Vöhl
Streckenlänge:
69 km (ohne Bahnstrecke)
Bild
Um 9:45 Uhr treffen wir uns am Bahnhof; Werner hat uns neue Westen verpasst; wir fahren jetzt in Hellblau. Der Rettungswagen auf dem Bild im Hintergrund ist nicht für uns bestimmt.
Unser Ausgangsort ist Brilon-Wald. Den Ort erreicht man mit der Bahn mit einem Umstieg in Hagen nach 2½ Stunden. Das Wetter ist super; und wir fahren von Brilon aus parallel zu dem Bach Hoppecke nach Willingen.
Das erste Teilstück legen wir auf einem Wirtschaftsweg am Rande des Hoppecketals zurück und durchqueren ein Waldgebiet.
Das abgeschabte Eis neben der Eislaufhalle animiert für eine Fotosession; das sieht schon nach Winter aus.
Ein paar Meter weiter kommen wir an einem Teich vorbei, der den Kontrast zum Eisberg bildet. Dieser wird dann noch für eine kurze Badepause genutzt.
Hinter Willingen wird es wieder ruhiger. Wir fahren auf dem Radweg R5 parallel zur Bahntrasse und der B251. Der ausgeschilderte Radweg verläuft auf Nebenstraßen oder Radwegteilstücken neben der Bundesstraße. Die Umgebung ist hügelig, und streckenweise hat man einen weiten Blick über das Land.
Streckenweise gibt es auch geschotterte Teilpassagen. Wir passieren den Ort Usseln und erreichen danach Korbach.
Aus Versehen fahren wir durch die Innenstadt. Viele Fachwerkhäuser zieren die Altstadt. Wir passieren den Pranger und kommen an dem Rathaus vorbei.
Östlich von Korbach erreichen wir die umfunktionierte Bahntrasse der Edertalbahn. Die Strecke ist 2012 eröffnet worden. Der Weg hat ein leichtes Gefälle und eine asphaltierte Oberfläche – also ideale Voraussetzungen für ein zügiges Fahren.
Eigentlich wollen wir nur ein kurzes Teilstück auf der Trasse fahren, um dann zu unserem reservierten Hotel in Vöhl abzubiegen. Aber es ist gerade mal 16 Uhr und die bislang zurückgelegten 35 km sind ja noch recht dünn für eine Tagesetappe. Also bleiben wir erst einmal auf der Trasse und fahren einen großen Bogen.
Bruchsteinbrücken überspannen die Strecke; es gibt kurze Tunnel und einige Viadukte. Meistens verläuft der Weg auf einem Bahndamm und dazwischen ist der Fahrweg mal in den Berg eingeschnitten.
Mit etwa 25 Stundenkilometern geht es sanft bergab; wir passieren Höringhausen und hinter Sachsenhausen verlassen wir die Bahntrasse.
Durch das schmale Reiherbachtal fahren wir auf einem Wirtschaftsweg in Richtung Edersee. In Niederwerbe erreichen wir einen Ausläufer des Gewässers und sind jetzt ganz unten.
Wir fahren auf dem Edersee-Bahnradweg, der parallel zur B485 verläuft. Hier passieren wir den Bahnhof von Sachsenhausen im Waldecker Land, der an der Bahntrasse liegt.
Wir müssen erst einmal wieder 120 Höhenmeter rauf und bei der Steigung von 6 – 10 % kommen wir in der Abendsonne noch einmal ins Schwitzen;
… und Klaus hat hier ebenfalls die Steigung bezwungen.
Die letzten 200 m geht es wieder bergab nach Vöhl und in dem Ortsteil Asel erreichen wir unser Hotel.