Am Morgen ist es in Bebra recht neblig. Zum ersten Mal werden die langen Handschuhe herausgeholt. Wir fahren um den im Nebel liegenden Breitenbacher See auf das linke Fuldaufer.
Hier fahren wir unter der Brücke der ICE-Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg hindurch. Der Fuldaradweg verläuft hier zumeist nicht direkt am Flusslauf, sondern auf Nebenstraßen.
Dann folgen abgeschiedene, engere Fuldaschleifen. Es tauchen immer mehr Radfahrer auf, die wohl von Kassel aus an dem heutigen Feiertag das gute Wetter für einen Tagesausflug nutzen. Wir legen eine Pause ein und verzehren die Reste aus den Proviantdosen.
Viele Eisenbahnbrücken überspannen das Flusstal. Dann rückt die Bebauung näher und wir erreichen die Vororte von Kassel.
In Kassel trennen sich die Wege der vier Radler: Werner und Klaus fahren von hier mit dem Zug nach Hause, während Heinz und Rainer noch weiterfahren.
Der Radweg führt bis Hann. Münden auf einem separaten Fahrradweg zwischen der Bundesstraße B3 und der Fulda flussabwärts.
Fast ohne Kreuzungen erreichen wir Hannoversch Münden (Hann. Münden). Hier hatten wir ein Zimmer gebucht; die Hotel-Villa ähnelt eher einem Stadtschloss und ist mit historischem Inventar ausgestattet. Unser Hotel ist die Villa Husmann, die einmal einem reichen Fabrikanten gehört hat. Hier geht es wirklich sehr stilvoll zur Sache.