Ab Grebenhain geht es dann heftiger bergan; laut einem Hinweisschild war das die steilste für Eisenbahnverkehr zugelassene Bergstrecke! Wir treffen auf einen Mountainbiker und bleiben ihm an den Fersen. Bei Hartmannshain erreichen wir mit 540 Hm den höchsten Punkt.
In Gedern kommen wir wieder zusammen, und Werner klagt über ein schleifendes Hinterrad, das hier erst einmal wieder zentriert wird.
Es geht weiter stetig bergab; der Radweg verläuft fast durchgehend auf der Trasse der stillgelegten Bahn, nur in den Orten schwenkt der Weg ab.
Die als Radweg nutzbare Bahntrasse endet in Stockheim. Hier gibt es einen aktiven Bahnhof, dessen Ausstattung auch schon viele Jahre auf dem Buckel hat.
Zuerst folgt eine Strecke auf kleinen Wegen neben Autobahnen entlang; erst an der A45, dann ab Langenselbold an der A66 entlang. Der Verkehr nervt natürlich. Ab Rothenbergen entfernen wir uns wieder von der Autobahn.
Es wird langsam dunkel, und in Gelnhausen kehren wir ein. Dies ist eine Stadt mit historischem Flair – Fachwerkhäuser liegen am Hang. Dann treffen wir noch auf einen Altstadtumzug, und von der guten Fee bekommen wir noch ein Stück Seife, die wir im Hotel auch gut nutzen konnten. Wir nächtigen im Grimmelshausen Hotel.