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Frühjahr 2014

Hessentour

Brilon - Edersee - Schwalmstadt - Hanau - Fulda - Bebra - Kassel - Hann. Münden

Datum:
Strecke:
Herbstein - Gelnhausen
Streckenlänge:
75 km
Bild
Aufbruch von unserer Pension in Herbstein.
Von Herbstein geht es zurück zur Vulkanbahntrasse, die wir hier erst einmal unterqueren.
Hier gibt es eine große Informationstafel zu dem Bahnradweg.
Oft haben wir einen weiten Blick über die Landschaft; viel Weideland, Bauernhöfe, Kühe und Pferde stehen auf den Weiden.
Ab Grebenhain geht es dann heftiger bergan; laut einem Hinweisschild war das die steilste für Eisenbahnverkehr zugelassene Bergstrecke! Wir treffen auf einen Mountainbiker und bleiben ihm an den Fersen. Bei Hartmannshain erreichen wir mit 540 Hm den höchsten Punkt.
Dann geht es nach Gedern bergab; mit 30–40 km/h fahren wir bergab und die Trasse schlägt weite Bögen. Werner mit seiner 8-Gang-Schaltung bleibt zurück, denn bei 30 km/h kann er nicht mehr mittreten.
In Gedern kommen wir wieder zusammen, und Werner klagt über ein schleifendes Hinterrad, das hier erst einmal wieder zentriert wird.
Ein paar Meter weiter schauen wir uns das Schloss von Gedern an, das neben dem Radweg liegt.
Es geht weiter stetig bergab; der Radweg verläuft fast durchgehend auf der Trasse der stillgelegten Bahn, nur in den Orten schwenkt der Weg ab.
In Ortenberg decken wir uns mit Lebensmitteln ein und finden bald einen passenden Platz für das Mittagessen.
Die als Radweg nutzbare Bahntrasse endet in Stockheim. Hier gibt es einen aktiven Bahnhof, dessen Ausstattung auch schon viele Jahre auf dem Buckel hat.
Weiterfahrt auf den gut ausgebauten regionalen Routen.
Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Landschaften.
Idyllische Abschnitte entlang der regionalen Pfade.
Hier queren wir die Gleise der Lahn-Kinzig-Bahn.
Es folgt der Ort Glauberg, und hier stoßen wir auf den Fluss Nidder, dem wir vorerst folgen. Der Radweg liegt zumeist neben der einspurigen Eisenbahnstrecke.
Es wird flacher, und die Berge verlagern sich in den Hintergrund.
Wir erreichen Niederissigheim und...
...passieren das alte Stadttor.
Wir erreichen die Innenstadt von Hanau und kommen an dem Schloss vorbei. Dann treffen wir auf die Kinzig; hier überspannt eine Fachwerkbrücke den Fluss. Dem Kinzigradweg folgen wir im weiteren Tourverlauf.
Es ist Herbst geworden.
Wir erreichen die Außenbezirke von Hanau, und der Main ist auch nicht allzu weit entfernt. Wir fahren nunmehr in nordöstlicher Richtung weiter; hier vor Hanau haben wir den südlichsten Punkt unseres Tracks erreicht.
Zuerst folgt eine Strecke auf kleinen Wegen neben Autobahnen entlang; erst an der A45, dann ab Langenselbold an der A66 entlang. Der Verkehr nervt natürlich. Ab Rothenbergen entfernen wir uns wieder von der Autobahn.
Bei Lieblos treffen wir auf eine Kinzigmühle.
Im Halbdunklen erreichen wir die ehemalige Reichsstadt Gelnhausen und fahren auf den Obermarkt.
Die große Kirche im mittelalterlichen Zentrum ist die Marienkirche.
Es wird langsam dunkel, und in Gelnhausen kehren wir ein. Dies ist eine Stadt mit historischem Flair – Fachwerkhäuser liegen am Hang. Dann treffen wir noch auf einen Altstadtumzug, und von der guten Fee bekommen wir noch ein Stück Seife, die wir im Hotel auch gut nutzen konnten. Wir nächtigen im Grimmelshausen Hotel.