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Herbst 2014

Hessentour

Brilon - Edersee - Schwalmstadt - Hanau - Fulda - Bebra - Kassel - Hann. Münden

Datum:
Strecke:
Vöhl – Schwalmstadt-Ziegenhain
Streckenlänge:
83 km
Bild
Am Morgen ist es stark neblig; nach 200 Metern Fahrt folgt erst einmal eine Umziehpause.
Werner verschwindet beinahe im Dunst.
Zwei Kilometer weiter legen wir die nächste Pause an der Station der Ederseefähre ein, welche Asel und Asel-Süd verbindet. Hier versuchen einige Angler ihr Glück.
Am Ufer ist ein Sägeblatt mit einem Klöppel aufgehängt, womit die Fähre angefordert werden kann.
Nach ein paar Minuten taucht das Boot tatsächlich aus dem dichten Grau auf.
Nach zehn Minuten erreichen wir die Südseite des Sees. Dort radeln wir auf einem Weg, der durch den dichten Wald führt.
Anschließend werden wir von einer Frau angesprochen, die Material für ihre Promotion zusammenträgt. Sie erhebt Daten über das Freizeitverhalten. Konkret geht es um das Naturschutzgebiet Kellerwald, das sich am südlichen Ufer des Edersees erstreckt.
Wir setzen unsere Tour auf der besagten Route fort. Die Piste ist unbefestigt, und hin und wieder lässt sich ein kurzer Blick durch die Bäume auf die andere Seeseite erhaschen.
Der Ort Rehbach ist mit dem Auto erreichbar, weshalb es hier deutlich lebhafter zugeht: Campingplatz, Restaurants, Segway-Fahrer und ein größerer Yachthafen prägen das Bild.
Hier halten wir mal kurz an.
Wenig später entdecken wir auf dem gegenüberliegenden Ufer die Burg Waldeck. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Staumauer.
Die letzten Nebelschwaden lösen sich gegen Mittag auf.
Schließlich erreichen wir unser Zwischenziel, die Staumauer am Edersee. An diesem schönen Sonntagvormittag ist das beeindruckende Bauwerk gut besucht. Der Herbst macht sich bereits bemerkbar, weshalb das Grün der Vegetation allmählich in einen gelblich-rötlichen Ton übergeht.
Die gewaltige Sperrmauer und ihr Torhäuschen betrachten wir uns aus der Nähe.
Vorerst bleiben wir im Edertal. Zunächst passieren wir einen Bikertreff, bevor wir an einer alten Bahnstrecke entlangradeln, die heute nur noch für Freizeitdraisinen genutzt wird. Dabei folgen wir weiterhin dem Radweg R5, welcher bis zum Ort Wega parallel zum Fluss verläuft.
Wir biegen dann südlich ab und erreichen nach einigen Kilometern Bad Wildungen. Hinter dem Ort folgt ein kräftiger Anstieg. Weiter geht es nach Braunau und weiter bergan nach Bergfreiheit.
Viel Spaß macht dann die Fahr durch das bewaldete Urfftal gemacht. Es geht leicht bergab auf der schmalen Straße und wir können richtig schnell die kurvenreiche Strecke befahren.
Viel Spaß macht dann die Fahr durch das bewaldete Urfftal gemacht. Es geht leicht bergab auf der schmalen Straße und wir können richtig schnell die kurvenreiche Strecke befahren.
Der weitere Weg führt zwischen der Schwalm und der Bahnstrecke entlang. Unser Weg ist fast autofrei, längere Passagen führen über geschotterte Pisten. Am späten Nachmittag wird die Landschaft in rötliches Licht getaucht.
Es geht noch etwa rauf und runter. In Treysa erreichen wir die umgebaute Bahntrasse Rotkäppchenland. Die Ausstattung ist noch ganz frisch und der Weg ist asphaltiert. Allerding ist nach einem Kilometer schon wieder Schluss, denn wir müssen zu unserem Hotel in Schwalmstadt-Ziegenhain abbiegen. Unser Hotel Weidelbach liegt etwas abgeschieden hinter Ziegelhain. Allerdings müssen wir wieder auf das Rad und zu einem nahen Restaurant fahren, denn in unserem Hotel ist heute die Küche kalt.