Zwei Kilometer weiter legen wir die nächste Pause an der Station der Ederseefähre ein, welche Asel und Asel-Süd verbindet. Hier versuchen einige Angler ihr Glück.
Anschließend werden wir von einer Frau angesprochen, die Material für ihre Promotion zusammenträgt. Sie erhebt Daten über das Freizeitverhalten. Konkret geht es um das Naturschutzgebiet Kellerwald, das sich am südlichen Ufer des Edersees erstreckt.
Der Ort Rehbach ist mit dem Auto erreichbar, weshalb es hier deutlich lebhafter zugeht: Campingplatz, Restaurants, Segway-Fahrer und ein größerer Yachthafen prägen das Bild.
Wenig später entdecken wir auf dem gegenüberliegenden Ufer die Burg Waldeck. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Staumauer.
Schließlich erreichen wir unser Zwischenziel, die Staumauer am Edersee. An diesem schönen Sonntagvormittag ist das beeindruckende Bauwerk gut besucht. Der Herbst macht sich bereits bemerkbar, weshalb das Grün der Vegetation allmählich in einen gelblich-rötlichen Ton übergeht.
Wir biegen dann südlich ab und erreichen nach einigen Kilometern Bad Wildungen. Hinter dem Ort folgt ein kräftiger Anstieg.
Weiter geht es nach Braunau und weiter bergan nach Bergfreiheit.
Viel Spaß macht dann die Fahr durch das bewaldete Urfftal gemacht. Es geht leicht bergab auf der schmalen Straße und wir können richtig schnell die kurvenreiche Strecke befahren.
Es geht noch etwa rauf und runter. In Treysa erreichen wir die umgebaute Bahntrasse Rotkäppchenland. Die Ausstattung ist noch ganz frisch und der Weg ist asphaltiert. Allerding ist nach einem Kilometer schon wieder Schluss, denn wir müssen zu unserem Hotel in Schwalmstadt-Ziegenhain abbiegen. Unser Hotel Weidelbach liegt etwas abgeschieden hinter Ziegelhain.
Allerdings müssen wir wieder auf das Rad und zu einem nahen Restaurant fahren, denn in unserem Hotel ist heute die Küche kalt.