Am Morgen haben wir wieder strahlenden Sonnenschein. Wir fahren zuerst wieder auf den Milseburgradweg und radeln 2 km zurück.
Dann biegen wir auf den Radweg entlang der Ulster ab. Hier gab es mal eine regionale Bahnstrecke, die schon lange stillgelegt ist. Hier war mal die Grenze zur DDR und der Landstrich war infrastrukturell abgeschnitten. Entsprechend beschaulich geht es hier immer noch zu. Wir fahren auf dem Ulsteradweg, der auf Nebenstraßen und teilweise auf der alten Bahntrasse der Ulsterbahn verläuft.
Den Ort Tann in der Rhön schauen wir uns etwas genauer an. Eine alte Kleinstadt mit viel Fachwerkarchitektur.
Die Landschaft ist hügelig, kleine Dörfer liegen am Straßenrand. Die Steigungen auf dem Bahntrassenradweg sind moderat.
Was mag es für diesen Schornstein für ein Bewandnis haben? Dort soll man eine Ziegelei gestanden haben (Dampfziegelei Wenigentaft), vielleicht war ein Ringofen angeschlossen?
Kurz darauf erreichen wir die Werra und im Hintergrund wieder eine riesige Abraumhalde. Hier mündet die Ulster in die Werra und in Phillipstal endet der Ulsterradweg.
Dann treffen wir wieder auf die Fulda, die zwischenzeitlich einen anderen Weg eingschlagen hat. Der Fulda folgen wir jetzt in größerem Abstand auf dem Radweg D91. Es geht durch die hügeligen Randbereiche des Fuldatals.