Venlo kann man vom Ruhrgebiet aus mit dem Zug gut erreichen und bis dorthin gilt auch das 49-Euro-Ticket. Heute, Ende August, ist es ordentlich warm.
In Venlo herrscht lebhafter Radverkehr und in Holland muss man schon aufmerksam den Verkehr auf dem Radweg beobachten. Beim Anhalten erstmal vom Radweg runter, um nachfolgende Radler nicht zu gefährden. Zuerst überquere ich die Brücke über die Maas und dann radele ich ein Stück an dem linken Ufer flussaufwärts.
Die Bebauung lockert auf und auf den Nebenstraßen komme ich an Feldern vorbei, die hin und wieder von Wäldern unterbrochen werden. Ich komme dann zu bewaldeten Uferwegen an der Hefenavaart und dem Kanal von Deurne, die allerdings nicht mehr von der Schiffahrt genutzt werden. Einige Angler versuchen ihr Glück. Ich folge dem Fernradweg LF13b, der gut ausgeschildert ist. Die Niederlande und später Belgien sind mit dem Knotennetz für die Radwegorientierung ausgeschidert, mit deren Hilfe man eine Route auswählen und nachfahren kann. Die landwirtschafltichen Flächen werden neben der Nutzung als Weidefläche auch intensiv für Gemüse und besonders den Zwiebelanbau genutzt.
In dem belebten Dorf Lierop gibt es gut besuchte Straßencafes. Hier bestelle ich einen Apfelpfannekuchen, der in den Niederlanden recht beliebt ist.
Ich benutze die Radkarte openfietsmap, die auf den open-street-map-Karten aufbaut. Dort ist ein Campingplatz in der Nähe von Lieshout eingetragen. Der Boden ist allerdings ungewöhnlich hart und aus Eindrücken der Häringe bedarf etwas Kraft, da ich hier Sandboden erwartet hatte.