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Ostsee-Radtour 2022

Von Stettin zur Ostsee bis Lübeck und dann nach Bremen

Stettin, Swinemünde, Usedom, Greifswald, Stralsund, Rostock, Lübeck, Lauenburg, Soltau, Bremen

Datum: 24. April 2022
Strecke: Löcknitz - Stettin
Streckenlänge: 36 km
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Bei dieser Tour benutzen wir zum ersten Mal einen ICE. Der ICE4 hat 8 Fahrradstellplätze, so dass wir diesmal viel schneller nach Berlin gelangen. Allerdings mussten wir den Zug um 06:30 Uhr nehmen, da in den späteren Zügen nicht mehr genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung standen.
So sind wir um kurz vor 11 Uhr in Berlin und haben noch Zeit, am Brandenburger Tor in der Sonne zu sitzen. Beim Umstieg in Neubrandenburg treffen wir auf den 5. Mitfahrer Gerd, der von Graal-Müritz in 1,5 Tagesetappen hierher geradelt ist.
Endstation der Bahnfahrt ist der Ort Löcknitz im Mecklenburg-Vorpommern; hier der alte Wasserturm vor dem Bahnhof. Es ist recht warm, aber etwas windig. Aber für die kurze Hose reicht es allemal.
Nach einem kurzen Stück auf dem Radweg neben der B104 biegen wir auf eine schmale Nebenstraße ab. Die Landschaft ist hügelig, wie man das von der Eiszeit geprägten Gegend erwartet. Wir fahren an ausgedehnten Feldern vorbei, und das Grün der Getreidekeimlinge kommt durch die Ackerkrume. Einige kleine Seen liegen am Wegesrand. Wir passieren das Dorf Blankensee.
Kurz danach ereichen wir die polnische Grenze, und hier gibt es einen großzügig angelegten Rad-und Fussweg, der auch von vielen Rollerskate- und Segwayfahrern genutzt wird.
Es geht durch den Ort Dobra. Hier auf der polnischen Seite ist die Gegend stärker besiedelt. Wir können auf dem Radweg neben der Landstraße in Richtung Stettin radeln.
Wir ereichen ein Waldgebiet. Hier liegen kleine Seen, die heute am Sonntag von vielen Ausflüglern besucht werden. Unser weiterer Weg führt dann abseits der Straße durch das Naherholungsgebiet an weiteren Seen vorbei. Leider ist es noch zu kalt für ein Bad; aber die Sandstrände sind verlockend.
Hier schlängelt sich unser Weg durch das Waldgebiet.
Neben dem "Theatr Letni Imerniea Heleny Maidanjec" sind auf einer Brücke bunte Blechfiguren aufgereiht. Neben den Seen vergnügen sich die Kinder auf den Spielplätzen.
Der Weg führt durch diesen Grüngürtel direkt in das Zentrum von Stettin.
Hier an der Statur Pomnik Czynu Polawok verlassen wir das Waldgebiet und erreichen das Rathaus von Stettin. Es geht dann weiter auf der schnurgraden Hauptstrasse zu dem zentralen Platz.
Wir radeln dann weiter auf der breiten Hauptstraße in Richtung Oder. Die Straße ist eingesäumt von Häusern aus der Gründerzeit und einen Radweg gibt es auch. Heute am Sonntag herrscht noch moderater Verkehr, an Arbeitstagen wird es wohl wesentlich verkehrsreicher sein.
Dann ereichen wir unser gebuchtes Grand Fokus Hotel, das schon etwas exklusiver aussieht.
Die Fahrräder können wir im Keller des Hotels abstellen; und dabei ereignet sich das erste größere Malheur. Heinz entgleitet der Fahrradschlüssel und der landet in einem Pumpensumpf. Der Hotelangestellte sucht den Schlüssel und findet ihn schließlich in einem Rohr, das zu schmal ist, um mit der Hand hinein zu greifen. Später gelang es ihm doch, den Schlüssel mit einem Magneten herauszuziehen.
Den goldenen Gepäckwagen probieren wir gleich aus.
Danach unternehmen wir einen Stadtrundgang. Stettin gehörte vor dem Zweiten Weltkrieg zu Deutschland, und wir kommen am alten Backstein-Rathaus aus dem 19. Jahrhundert vorbei.
Hier unserer weiterer Stadtrundgang zur Oder.
Die Eisenbahnbrücke über die Oder ist mit einem Drehbrückenteil ausgerüstet.
Wir gehen Essen (Kartoffelpuffer in allen Variationen),
und im Dunkeln erreichen wir wieder unser Hotel.