Unsere Privatherberge sieht von der Straßenseite ziemlich herunter gekommen aus, aber die Ferienwohnung im Garten ist recht ansehnlich hergerichtet. Klaus ist für die Brotversorgung am Morgen zuständig. Nach dem Frühstück und Einpacken sind wir um 10:15 Uhr startbereit und von
Fesches-le-Chalet geht es gleich wieder zum Rhein-Rhone-Kanal. Aber vorher tauchen wieder dunkle Wolken auf und es kommt ein kalter Wind auf. Wir kramen erstmal zusätzliche Trikots und die Regenjacken aus der Packtasche.
Dann verlassen wir den Kanal und wir setzen unsere Fahrt in westlicher Richtung fort. Unser Weg führt durch ein Tal zu dem Ort Sainte Marie. Erst geht es durch ein Waldgebiet und hier stoßen wir auf die ersten Steigungen. Danach fahren wird durch den unteren Talbereich durch eine Wiesenlandschaft und die Wälder liegen in den höheren Ausläufern des Tals. Hier geht es schon heftig bergauf und bergab.
Das Wetter bleibt wechselhaft; mal wird es bei einem Anstieg richtig warm und dann kommen wieder kalte Regenwolken hervor. Jedenfalls ziehen wir uns an und wieder aus.
Hier kommen wir an einer historischen Brunnenanlage vorbei; der König, der Bürgermeister, der Unterpräfekt wurden auf der Gedenkplatte verewigt.
Hier kommen wir an einer historischen Brunnenanlage vorbei; der König, der Bürgermeister, der Unterpräfekt wurden auf der Gedenkplatte verewigt.
Hier kommen wir an einer Gedenktafel zum Ersten und Zweiten Weltkrieg vorbei; da sind auch an viele Marockaner erinnert, die für die Befreiung Frankreichs gefallen sind.
Nach einer Abfahrt erreichen wir den größeren Ort Villerexel. Da gibt es ein Straßencafe, wo wir uns niederlassen, die Sonne kommmt gerade durch und es gibt einen Cafe au lait. Dort soll es auch das sehenswerte Schloss Les Grammont geben. Wir stehen vor einer verramelten Einfahrt und erkennen zwischen den Bäumen nur schemenhaft das Gebäude. Wir suchen rechts und links erfolglos nach einer Sicht auf das Schloss. Lediglich ein verblasstes Plakat an der Pforte zeigt das Gebäude.
Am Ortsende quereren wir den Fluss l'Ognon. Kanu und Kajakfahrten wurden vorher schon auf Plakaten beworben und hier kommen wir an den abgestellten Booten vorbei.
Die Trasse verläuft mit moderaten Gefällestrecken und Anstiegen durch ein waldreiches Gebiet. Über alte Stahlfachwerkbrücken oder neu errichtete leichte Brückenkonstruktionen wird der Fluss l'Ognon mehrfach überquert.
So sind die Straßenübergänge der Trasse ausgeführt; die Drängelgitter sind recht eng angeordnet und stören beim Passieren. Hier informieren sich Klaus und Heinz an einer Informationtafel.
In Magny-Vernos endet unser Bahntrassenvergnügen und wir verlassen die Trasse und fahren erst durch Lure. Auf unserer heutigen Tour gab es nach Montbeliard keine Einkaufsmöglichkeit auf 40 km und erst in Lure treffen wir wieder auf einen Lebenmitteldiscounter. Hier decken wir uns erstmal ein.