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Frühjahr 2026

Hinter den Vogesen und dann zum Rhein

Freiburg - Nancy - Glan - Rhein - Lahn - Siegen

Datum:
22. Mai 2026
Strecke:
Oberwewel - Holzappel
Streckenlänge:
90 km
Bild
Die Sonne scheint am Morgen schon kräftig und wir frühstücken auf der Terrasse. Wir müssen unsere Taschen wieder die 79 Stufen heruntertragen und nach dem Aufladen warten, bis die Schranken auf der stark befahrenen rechtsrheinischen Bahnstrecke wieder geöffnet sind.
Wir radeln auf der rechten Flußseite den Rhein abwärts und vor Oberwesel grüsst die Schönburg.
Hinter Oberwesel finden wir eine schattiges Plätzchen am Rhein für die erste Pause.
Das Mittelrheintal wird jetzt ziemlich eng und Bahntrasse, Autostraße und Fahrradweg müssen sich das Ufer teilen. Der Radweg erläuft hier neben den Straße entlang. Er hat eine glatte Oberfläche,der Wind kommt zumeist von hinten und wir kommen so gut voran. Viele andere Radfahrer sind auf der Strecke unterwegs, mal die Ältern mit Pedelecs, Eltern mit Kinden oder auch Fernradler, die man an dem Gepäck erkennt. Dann treffen wir auch Fernwanderer, die mit einem Gepäckkarren samt Reserverad unterwegs sind.
Höhepunkt auf der Strecke ist natürlich die Loreley und St. Goar. Auf dem Wasser sind auch viele Touristenschiffe unterwegs, insbesonder auch Schiffe für die Rheintourtouristik.
So radeln wir von Burg zu Burg; aber wir haben nicht den Namen jeder Burg bereit liegen.
In Boppard wollen wir die Fähre nehmen, um auf der anderen Rheinseite zur Lahnmündung zu gelangen. Allerdings ist der Fährbetrieb eingestellt. Klaus hat sich erdkundigt, und hat erfahren, dass die Fähre den Anlieger beschädigt hat.
Also bleiben wir auf der linken Flußseite, die für das Radfahren auch vorteilhafter ist. In Spay wird man abseits der Hauptstraße durch den Ort geführt.
Vor der Koblenzer Brücke wird man noch durch einen Wald am Rheinufer geleitet, bis wir die verkehrreiche Brücke der B327 ereichen. Die ist​ aber nichts für Radfahren und die nächste Möglichkeit, den Rhein zu queren ist die folgende Eisenbahbrücke. Dort ist aber auch der Zugang gesperrt.
Eine Umleitung fürht uns dann zur anderen Seite der Eisenbahnbrücke und hier ist ein abenteuerliches Gerüst an die Brücke angehängt worden. Etwas eng, aber wir kommen rüber.
Von oben kann man bis zur Koblenzer Inenstadt und zur Festung Ehrenbreidstein schauen.
Wier fahren wieder ein Stück Rhein aufwärts und erreichen in Lahnstein die Lahnmündung. Wir sind gleich in dem engen Lahntal und fahren auf der rechten Lahnseite. Die Brücke der B42 liegt hoch über dem Tal und vor uns liegt die Schleuse Lahnstein.
Viele Freizeitboote haben hier festgemacht. Der Radweg schlängelt sich am Ufer entlang.
Viele Brücken überspannen die Lahn und wir sehen desöfteren die Lahnbahn am Ufer langzockeln.
Manchmal wird es sehr eng auf dem Radweg. Es gibt viele enge Kurven und man muss schone auf den Gegen verkehr achten. Der Radweg ist zwar asphaltiert aber durch Wurzelbildung gibt es viele Puckel und Unebenheiten auf der Piste.
Hier kommen wir an einem alten Fabrikgelände vorbei und wir radeln erst einmal auf dem Radweg flussaufwärts.
In Bad Ems legen wir die große Nachnmittagspause ein. Die Sitzkombination tragen wir in den Schatten, da es in der Sonnen viel zu heiß ist. Neben uns haben sich die Rollatorfahrer niedergelassen.
Bad Ems ist eine mondäne Kurstadt mit schönen klassizistischen Bauten, aber vjelleicht etwas langweilig.
Hnter Bad Ems wird das Tal weiter. Wir wechseln die Flusseite. Als Radweg sind hier eher die Feldwege ausgewiesen.
Ab Nassau geht es auf einem schmalen Weg den Hang hinauf. Die Straße ist an dieser Stelle teilweise abgegangen.
An der höchsten Stelle erreichen wir das Kloster Arnsten und dann geht es erstmal wieder bergab auf Flußhöhe.
Der Weg führt noch um viele Flußschleifen und am spätnachmittag spiegelt sich der Wald auf der Wasseroberfläche. Eigentlich kann es ja nicht mehr weit sein, noch 5 km Luftlinie sagt das GPS-Gerät.
Wir erreichen Laurenburg und ich sehen schon, dass ganz viele Serpentinen auf uns warten. Wir wollen nämlich das Lahntal verlassen und nun geht es ganz heftig bergan am Ortsende von Lauerenburg. Die Straße ist für den Autoverkehr gesperrt, und auch hier ist ein großer Teil der Straße abgespült worden. Ich erreiche die Höhe der Laurenburg, aber wir sind längst noch nicht oben. Es folgt der Ort Scheidt, aber es geht weiter bergauf.
Schießlich sind 200 Höhenmeter überwunden und wir erreichen den Zielort Holzappel. Dann stehen wir an dem Haus mit der Adresse unserer Unterkunft. Au weia, was haben wir da ausgesucht. Aber wir finden das Appartment auf der Rückseite des Hauses, da sieht es schon deutlich besser aus.