Wir fragen uns, wie kommt man bloß auf den Ortsnamen "Holzappel"? Und dann: wie kommt man von dem Dorf Holzappel nur weg. Die Brücke über die Lahn ist gesperrt und der Lahnradweg dort ebenfalls.
Die Umleitung des Lahnradweges ist ganz ordentlich ausgeschildet, aber ich schaue lieber noch auf das Garmin Gps-Gerät, damit wir nicht ganz vom Kurs abkommen.
In Diez gibt es einen größeren Hafen für Freizeitschiffer und heute am Pfingstsamstag sind sehr viele Kanus und Paddelboote auf der Lahn unterwegs. Der Fluß ist kanalisisert und an den Schleusen warten die Bootsbesatzungen auf die nächste Schleusung.
Wir fahren auf einem Trampelpfad auf der linken Lahnseite und passieren die Schleuse. Dann wird der Lahnradweg verwinkelt durch ein Wohngebiet geführt, und man muss aufpassen, nicht vom Weg abzukommen.
Diese Stützkonstruktion ist schon sehenswert; die alten Baumeister haben den Platz bis zum letzten genutzt.
Schließlich gehts noch hoch zum Dom, und dann verlassen wir die Stadt über die alte Lahnbrücke mit dem Brückentor.
Nach einem weiteren Stück des Weges kommen wir an einem Kalkwerk vorbei; und damit nicht nur Kirchen in dem Bericht auftauchen, habe ich das Kalkwerk fotographiert.
Von hier hat man einen tollen Überblick: Im Vordergrund die alte Lahnbrücke und auf einem Felsen tront die Burg Runkel. Danhinter befindet sich die Lahnschleuse und der Bahnhof. Ein tolles Arrangement, da braucht man mal ein paar Minuten, um die Atmosphäre aufzunehen.
wir kommen
Hin und wieder wechseln wir die Flußseite und in Vilmar geht es aufs linke Ufer. Wir kommen gut voran, manchmal ist die Oberläche des Radweges wegen Aufbeulungen und Schotterstecken nicht optmal aber für unsere Treckingräder noch akzeptabel.
Im Anschluss finden ich bei Graveneck eine Bootsanlegestelle, an der man gut ins Wasser kommt. Ein kurzes Bad in der Lahn bringt dann die Power halbwegs zurück.
Hier haben wir dann noch gelernt, das es nicht nur in Frankreich Kanaltunnel gibt, sondern auch in Deutschland und zwar an der Lahn. Hier kürzt der Tunnel die langgezogene Lanhschleife um Weilburg merklich ab.
Unserer weiterer Weg führt über Lohnberg nach Biskirchen. Hier beginnt eine als Radweg ausgebaute stillgelegte Bahntrasse, die bis Beilstein verläuft. Die Trasse steigt kontinuierlich an und führt erstmal druch ein dichtes Waldgebiet,