Unser Zeltplatz „Roompoot“ direkt an der Nordsee ist mit allen Belustigungseinrichtungen, Spielgeräten und Restaurant ausgestattet. Den Preis erfahren wir am nächsten Morgen: 60 €, ein bisschen viel für die Animationen, die wir nicht benötigen.
Der Wind kommt aus süd-westlicher Richtung, und meistens kommt er direkt von hinten. Auf dem Weg bis nach Zandfoort kommen wir mit 28 – 45 km/h voran. Die Streckenführung in den Dünen ist kurvenreich, und man muss schon auf den Gegenverkehr aufpassen. Dazwischen viele Rennradfahrer, die noch schneller unterwegs sind. Und so rasen wir durch die Dünen. Der Weg ist teilweise asphaltiert und über längere Strecken mit Ziegelsteinen befestigt. Auf dem Asphalt geht es noch einen Schub schneller.
Dann taucht am Wegesrand ein Fuchs auf, der sich von den Radfahrern nicht beeindrucken lässt.Erst beim Betätigen meiner quitschenden Bremse verzieht er sich in die abgesperrrten Dünen zurück-
Hier legen wir eine Pause zum Sonnen ein und ich gehe ins Wasser; schätze die Wassertemperatur auf 17°C.
Danach verlassen wir den Dünenradweg und fahren Richtung Harlem. Vor der Stadt biegen wir wieder nördlich ab und kommen durch ein Naturschutzgebiet. Unser Radweg schlängelt sich durch den Wald. Dann stoßen wir auf eine große Ruine; es handelt sich um die Burg van Brederode, eine Burg aus dem Mittelalter, die in der Neuzeit teilweise neu aufgebaut worden ist. Die Burg aus Zielgestein ist schon beeindruckend.
Durch die Stadt, neben dem Stahlwerk verläuft der Nordzeekanaal, der sich nur mit der Fähre überqueren lässt.
Danach geht es wieder auf den Dünenradweg, der hier gepflastert ist oder eine Schotteroberfläche aufweist. Hier sind deutlich weniger Radler unterwegs, und für Rennradfahrer ist die Oberfläche weniger geeignet.