02. Sept.
03. Sept.
04. Sept.
05. Sept.
06. Sept.
07. Sept.
08. Sept.
09. Sept.
10. Sept.
11. Sept.
12. Sept.
13. Sept.
14. Sept.

Spätsommer-Radtour 2021

Runde von Aachen durch Belgien, Nordfrankreich und nach Hause

Aachen, Vennbahn, Bastogne, Maas, Ardennen, L'Oise, Charleroi, Maas, Niederrhein, Bochum

Datum: 09. September 2021
Strecke: Chavignon - Etereaupont reaupont
Streckenlänge: 102 km
view_list Startseite
home home
map Karte
insert_photo Profil
camera_front Dia-Show
file_download gpx-Track

Im Laufe der Nacht hat sich das Wetter geändert. Schon am Abend gab es Wetterleuchten und in der Nacht hat's geschüttet. Am Morgen hat der Regen aufgehört, und am Vormittag ist es erstmal diesig. Am Abend hatten wir noch einen alternativen Track erstellt, da wir dem in der Karte dargestellten Radweg am Canal de l'Oise a l'Aisine nicht getraut haben.
Erster Fotohalt in Chavignon; die Kirche und das Rathaus kann man sich anschauen.
Hin und wieder gibts mal eine Ente oder einen R4 zu sehen.
Es geht dann weiter auf verkehrsärmeren Straßen, oft wie mit dem Lineal gezogen in westlicher Richtung. Das Gelände ist hügelig und wir müssen mit einigen langgezogenen Steigungen kämpfen, und in den Abfahrten schaffen wir schon mal 50 km/h.
Wir fahren durch die Orte Globain und Pinon. Es ist recht schwül und wir kommen an den Steigungen ganz schön ins schwitzen.
Und wie man sieht, das Gebiet ist landwirtschaftlich geprägt, und hin und wieder muss man einem Trecker mal den Vorrang einräumen. Die Franzosen sind uns gegenüber alle recht freundlich, vielleicht bemitleiden sie uns auch?
Eine kurze Pause legen wir in Septvaux ein.
Statt Maas gibt es für Werner jetzt Mars, um verbrauchte Energie zurückzubringen.
In Saint-Gobain geht es wieder heftig bergab.
Am Ortsende entdecken wir eine historische Glasfabrik mit Torbogen und Turm im neoklassizistischen Stil. Danach sind die anderen schnell weitergefahren und sie verpassen den Abzweig. Das Pfeifen wird nicht mehr wahrgenommen, erst durch telefonieren werden sie angehalten.
In Beautor überqueren wird die l'Oise und hier erreichen wir wieder unseren Ursprungstrack.
Wir werfen einen kritischen Blick auf den Radweg am Canal de la Sambre a l'Oise; der sieht ganz annehmbar aus. Jetzt geht es im flotten Tempo an dem Kanaluferweg weiter. Die Oberfläche ist wassergebunden und in einem guten Zustand.
Da es sehr schwül ist nehmen Gerd und Rainer ein Bad im Kanal; während Werner sich den Essensgenüssen widmet.
Zwischendurch ein Regenschauer, und unter einer Brücke treffen wir zwei Radler, die von Erfurt nach Paris unterwegs sind. Hin und wieder begegnen wir anderen Reiseradlern, aber es sind nicht gerade viele. Das Bild zeigt Rainer bei der Reparatur einer Packtasche, auch hier ist eine Verbindung zwischen Halteplatte und Tasche ausgerissen. Es sind noch genügend Schrauben an Bord, um die Taschen bei der Unterstellpause zu reparieren.
Der Kanalabschnitt geht bis zu dem Ort Thenelles. Hier steht eine große Chemiefabrik und es herrscht starker LKW-Verkehr. In dem Ort können wir wieder auf eine Bahntrasse, den Voie verte, umschwenken, die parallel zu der stark mäandernden l'Oise verläuft. Jetzt gehts wieder optimal voran.

Ärgerlich sind die Abschrankungen auf dem Radweg, die leicht zu übersehen sind und ein hohes Unfallrisiko darstellen. Viele der Abschrankungen sind umgelegt, dann sind die erst recht nicht zu sehen und können zu bösen Unfällen führen.
Der nächste herausragende Ort ist Guise mit einer schönen historischen Altstadt und einer Burg oberhalb der Stadt.
In Guise wechseln wir auf die Fahrradbahntrasse, die 45 km lang ist und bis Hirson reicht. Die Trasse verläuft entlang der l'Oise, die offensichtlich bei Paddlern beliebt ist. Es wird Abend und der erste ausgeguckte Campingplatz existiert nicht mehr, und es geht erstmal weiter.
Hier ein Bahnhofsgebäude an der Trasse; die Bahnhöfe sind allesamt im gleichen Stil ausgeführt worden.

In Etreaupont im Val de l'Oise finden wir einen offenen Campingplatz. Zwischendurch, kurz nach dem Abendessen, gibt es einen heftigen Schauer. Werners Zelt steht etwas stärker unter Wasser, die anderen haben es noch gut überstanden.