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Spätsommer-Radtour 2021

Runde von Aachen durch Belgien, Nordfrankreich und nach Hause

Aachen, Vennbahn, Bastogne, Maas, Ardennen, L'Oise, Charleroi, Maas, Niederrhein, Bochum

Datum: 10. September 2021
Strecke: Etreaupont - Thuillies
Streckenlänge: 90 km
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Am Abend hat es heftig geregnet; am Morgen sieht es nicht anders aus: immer wieder ein Regenschauer, der auf uns niederprasselt. An den Waschtischen finden wir eine trockene Ecke, um das Frühstück zu bereiten. Die Klamotten sind ziemlich nass, und im Zelt werden die Taschen gepackt.
Es geht dann auf unserer Bahntrasse weiter. Das Wetter ist bedeckt, aber erstmal ist alles verstaut.
Wir kommen an einem Bahnabzweig bei Neuve Maison vorbei. Ein ansehnliches Viadukt überspannnt das Tal der l'Oise.
Kurz darauf erreichen wir Hirson; hier steht ein verfallener Wasserturm und ein Lokschuppen und bilden das Ende der Trasse.
Unser Track führt weiter durch das Zentrum von Hirson. Die Stadt macht den Eindruck einer in die Jahre gekommenen Industriestadt. Die Gebäude wirken etwas verkommen.
Nach Hirson geht es heftig bergauf und wir kommmen in ein dichtes Waldgebiet.
Hier fahren wir auf dem Voie verde de la foret d'Hirson, der Bestandteil des Europaradwegs E3 ist. Es geht durch ein dichtes hügeliges Waldgebiet. Der Radweg ist gut ausgeschildert und die Oberfläche des Weges ist zumeist wassergebunden. In Momignies stoßen wir auf den nächsten Bahntrassenradweg, den RAVel 156.
Werner ist am jaulen, etwas schleift am Hinterrad. Es sind die Bremsen am Hinterrad. Wie versuchen die Bremsbeläge auszurichten; aber gar nicht so einfach mit dem Bordwerkzeug und den Streben des Gepäckträgers, die im Weg stehen.
Heinz nutzt die Zeit, um seine Bremsbeläge der Scheibenbremse zu wechseln; wurde auch Zeit. Wir befinden uns vor Chimay (die Stadtbesichtigung muss situationsbedingt ausfallen) und wechseln auf eine abzweigende Bahntrasse, die nach Thuin führt.
Kurz darauf die nächste Panne; Bei Rainer löst sich die Kurbel. Die axiale Kunststoffschraube hält wohl nicht mehr. Ich ziehe die Klemmung am Vielzahn auf der Tretkurbelwelle fest an. Kurz darauf löst sich das Pedal wieder. Der nächste Reparaturversuch hält zumindest bis jetzt.
An den alten Bahnhöfen findet man öfters alte Waggons, die auf die Geschichte hinweisen.
Der Radweg ist bestens ausgebaut; störend sind hier in Belgien die weiten doppelten Drängelgitter, bei denen man aufpassen muss, nicht mit den Packtaschen an den Absprerrungen hängen zu bleiben.
Gerd und Werner sind nach der Pedalpanne von Rainer nach Beaumont vorgefahren, um einzukaufen. Mit den aufgefüllten Vorräten geht es zu dem nächsten vermeintlichen Campingplatz kurz hinter Beaumont, den es aber nicht mehr gibt.
Wir sprechen den Besitzer des Gebäudes auf dem Gelände an, und er erlaubt uns, auf dem Gelände zu campieren. Werner zaubert derweil aus den eingekauften Lebensmitteln ein hervorragendes Spagetti Bolognese und wir werden alle satt.
Es fängt später wieder an zu regnen. Wir treffen uns in Heinz' Zelt. Hier wird noch gequatscht und Rainer kann im Trockenen seinen Bericht erstellen, nur ist es schwierig vor dem PC die richtige Körperhaltung zu finden. Aber es macht richtig Spaß im Licht der Stirnlampen.