03. Juni
04. Juni
05. Juni
06. Juni
07. Juni
08. Juni
09. Juni
10. Juni
11. Juni
12. Juni
13. Juni
14. Juni
15. Juni
16. Juni
17. Juni

Sommerradtour 2011 - Südfrankreich

Toulouse, Chevennen, Carmargue, Mittelmeer, Pyrenäen, Canal du Midi, Toulouse

Datum: 03. Juni 2011
Strecke: Mainz - Hinflug - Toulouse
Streckenlänge: 37 km
view_list Startseite
home home
map Karte
insert_photo Profil
camera_front Dia-Show
Am Donnerstag Nachmittag sind wir (Heinz und Rainer) mit dem Zug von Bochum nach Mainz gefahren. Dort sind in einem Hotel gegenüber abgestiegen, das gegenüber vom Bahnhof liegt. Heute Morgen sind wir dann mit der S-Bahn zum Frankfurter Flughafen gefahren.
Nach dem Einpacken des Gepäckes, den Demontagearbeiten und dem Verpacken des Rades ist bis zur Handgepäckkontrolle alles gut gelaufen. Dann wurde aber Heinz sein Taschenmesser im Gepäck entdeckt. Jedenfalls hat er es geschafft, noch eine Tasche mit dem hochgefährlichen Messer ganz schnell aufzugeben, so dass die Existenz des Messer gerettet ist.
Die Räder haben den Flug gut überstanden; die Remontage nahm doch einige Zeit in Anspruch.
Wir haben uns dann zum Zentrum von Toulouse begeben; aber nirgends ein Hotel gefunden – alle Beschilderungen führten ins Leere. Nach mehrfachem Fragen haben wir endlich ein Hotel direkt am Canal du Midi gefunden.
Hier haben wir erste Kontakte mit der Garonne und dem Canal du Midi, der hier in den Fluss mündet, wenn man das so beschreiben kann.
Anschließend haben wir in die Innenstadt besucht; und nun finden wir zig Hotels. Die Stadt hat uns sehr begeistert: die Altstadt von Toulouse befindet sich zwischen dem Canal du Midi und der Garonne und sie ist durch viele enge Gassen geprägt. Überall historische Bausubstanz – die Wohnhäuser oft mit den umlaufenden geschmiedeten Balkonbrüstungen, wie man sie von Paris kennt.
Begeistert waren wir auch von der Fahrradfreundlichkeit der Stadt. Es gibt an über 120 !! Stellen in der Stadt Abstellplätze für Leihräder, es scheint ein perfektes System zu sein. Außerdem sind viele Radwege ausgewiesen, Einbahnstraßen können in Gegenrichtung genutzt werden. Unseres Erachtens eine beispielhafte Alternative zu dem Autoverkehr in den engen Straßen.
Begeistert waren wir von der Cathédrale Saint Etienne, die aus einem romanischen und gotischen Teil besteht und über ein beeindruckendes gotisches Chorgestühl verfügt.
Auf der anderen Seite wesentlich ältere Fachwerkgebäude mit ausgeklinkertem Gefach. Dann große Plätze, wie den Platz vor dem Capitol (Rathaus), der den Mittelpunkt der Stadt bildet.
Nicht alles ist perfekt; aber der oft morbide Charme der Zeit zeugt doch davon, dass einiges an Geschichte über die Gebäude hinweggegangen ist.