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Sommerradtour 2011 - Südfrankreich

Toulouse, Chevennen, Carmargue, Mittelmeer, Pyrenäen, Canal du Midi, Toulouse

Datum: 14 Juni 2011
Strecke: Carcassonne - Foix
Streckenlänge: 106 km
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Wir stellen fest, dass wir zu schnell sind, und auf der Route entlang des Canal du Midi zu früh in Toulouse ankommen würden. So gehen wir den Plan B an: Abstecher in die Pyrenäen und Passfahren ist angesagt. Von dem Hotel geht es zuerst an der Befestigungsmauer von Carcassonne vorbei und dann folgen wir dem Tal der L`Aude bis Limoux.
Auf der Werbetafel einer Pharmacie lesen wir die Temperatur von 27°C ab; es ist schon recht heiß und der Wasserbedarf auf der Strecke steigt.
Wir treffen auf eine hügelige Landschaft, etwas Wald und viele Weinreben. Es geht mehr oder weniger bergan, und in jedem Ort treffen wir auf ein Weingut.
Der erste richtige Pass mit 677 Metern ist der Col de Festes.
Wir treffen vermehrt auf Rennradfahrer, die einzeln oder in Gruppen unterwegs sind.
Dann ein lauter Knall unterhalb einer Serpentine stellt; das Geräusch kam von enem abgefahrenen und geplatzten Reifen eines Rennradfahrers.
Langsam ändert sich die Landschaft; es kommen Felsen zum Vorschein, Mischwald mit Kiefern und Eichen und an steileren Hängen Buschwerk mit viel blühendem Ginster dominieren. In Puivert stoßen wir auf die D117. Der Verkehr auf der Straße ist noch ganz erträglich. Auf einem Hügel vor dem Ort passieren wir die Katharerburg Puivert.
Wir treffen auf einige Wanderer mit Rucksacken und Privatzimmer „chambre t’ houtes“ sind ausgeschildert. Wir treffen auf Marienfiguren. Offensichtlich haben wir einen Pilgerweg gekreuzt – ist es einer der Jakobswege?
Die Pyrenäen werden uns angekündigt ..
.. und hier treffen wir auf Weiden und Viehhaltung.
Wir durchfahren den größeren Ort Lavelanet und nehmen dann die D1. Das ist eine phantastische Strecke. Die leicht abschüssige Straße führt an grünen Weiden und im Hintergrund steilen Felsen vorbei.
Wir passieren das kleine Dorf Carol, und günstige Wind und leichtes Gefälle animieren uns zu neuen Geschwindigkeiten; mit 30 – 40 km/h geht es in Richtung Foix.
Es geht dann in das Tal der L’Ariege hinab und in Foix erwartet uns die mittelalterliche Burg Foix, die auf einem Felsen neben dem Fluss trohnt.
In dem Ort haben wir den Zeltplatz ausgesucht. Es ist schon wieder 20 Uhr, als wir unsere Zelte aufschlagen. Trotz der anspruchsvollen Strecke haben wir 106 km und 1200 Höhenmeter zurückgelegt – eine echte Alternative zur Flachlandetappe am Canal du Midi.