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Sommerradtour 2011 - Südfrankreich

Toulouse, Chevennen, Carmargue, Mittelmeer, Pyrenäen, Canal du Midi, Toulouse

Datum: 08. Juni 2011
Strecke: Florac - Anduze
Streckenlänge: 98 km
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An dem Morgen regnet es noch. Wir ziehen die Regenausrüstung an und es geht an der Tarn aufwärts, allerdings mit einer moderaten Steigung von geschätzten 3 bis 5 %.
Wir fahren teilweise 200 – 300 m oberhalb der Tarn; die Schutzmauer am Rand der Straße war streckenweise eingefallen.
Zum Glück legt sich der Niederschlag, so dass wir uns der Regenkleidung entledigen konnten. Heinz bleibt fast alle 5 Minuten stehen, um die Kleidung zu wechseln.
Die Tarn wuird immer schmaler und alte Steinbrücken führen über den Fluss. In Le Pont-de-Montvert gibt es einige Restaurants, die von Einheimischen, Motorradfahrern und auch von uns aufgesucht werden.
Hinter dem Ort hat die Tarn in dem Felsen einige tiefere Mulden ausgewaschen, die einfach zum Baden einladen. Rainer ist auch ganz kurz in das Wasser gesprungen - gefühlte 13 – 15°C…
Es geht weiter bergan. Wir treffen auf steile felsige Bergwände und die Baumvegetation geht zurück. Wir kommen an einigen verfallenen Steinhäusern vorbei und dann erreichen wir auf einer Höhe von 1100 m bei dem Ort Saint-Maurice-de-Ventalon den Wendepunkt. Hier entspringt die Tarn und wir verlieren den Begleiter.
Es folgt eine tolle Abfahrt durch bewaldetes Gebiet. Wir fahren auf der schmalen Straße und passieren einige kleine Orte. Wir erreichen die D906, wo der Verkehr wieder lebhafter wird. Danach biegen wir auf einen ganz schmalen steilen Weg ab und es geht wieder schweißtreibend bergan.
Danach geht es weiter auf der D 276, die uns ins Tal führt. In Sainte-Cécile D’Angorde legen wir eine Rast ein und kommen dann auf die N 106, auf der reger Verkehr herrscht. Die Straße führt an dem Flusstal der Le Gardon d’Ales vorbei, die hier zu zwei Stauseen angestaut ist.
Am Stadtrand von Alès sehen wir ein Schachtgerüst, wie bei uns im Ruhrgebiet. Es handelt sich um die Kohlenzeche Saint-Martin-de-Valgalgues, die bis 1985 in Betrieb war.
Wir haben Rückenwind und kommen rasch voran. Bald sind wir in Alés, in dem Zentrum eine Burg aber im Umfeld dominieren Häuser in Plattenbauweise. Wir fahren dann weitern auf der D50 durch die Chevennen; eine hügelige Passage durch bewaldetes Gebiet mit schroffen Felsen.
Hier gibt es offensichtlich eine bekannte Tropfsteinhöhle, aber für näheren Kontakt hatten wir keine Zeit.
Vor Anduze, hier neben der Eisenbahnbrücke über den Fluss Le Cardon D´Anduze, schlagen wir auf einem Campingplatz unsere Zelte auf.
Danach fahren wir noch in das Zentrum von Anduze zum Essen. Der Ort ist touristisch geprägt, aber hier gibt es was auf die Gabel.