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Sommerradtour 2011 - Südfrankreich

Toulouse, Chevennen, Carmargue, Mittelmeer, Pyrenäen, Canal du Midi, Toulouse

Datum: 09. Juni 2011
Strecke: Anduze - Saint Marie-de-la-Mer
Streckenlänge: 114 km
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Unser Campingplatz in Anduze lag im Schatten der hoch aufragenden Felsen und war mit hohen Pappeln umringt.. Daher war es am Morgen noch recht kalt, zumal es noch recht windig war.
Wir fahren an dem Fluss Le Gardon d’Aduze entlang. Über die Fachwerkeisenbahnbrücke treffen wir auf einen Zug mit offenen Wagen, der wohl Touristen zu den nahe liegenden Grotten bringt.
Wir biegen bald auf kleinere Straßen ab. Wir durchqueren eine hügelige Landschaft mit moderaten Anstiegen.
Wir queren kleine Dörfer in den Chevennen und kommen an vielen Weingütern vorbei.
Wir durchfahren das Dorf Lezan mit einer schönen Altstadt.
In dem Dorf Malezan werden wir von einem 94- jährigen angesprochen. Bei ihm gibt es jeden Tag ein Glas Rotwein – außer bei Fischgerichten und bei Kaninchen, da gibt es Weißwein. Dann kam noch der 96-jährige mit seinem Fahrrad hinzu
Danach wurde der vorgeplante Weg doch etwas zu arg; extreme Steigung auf nicht befestigtem Weg – wir kehren um und fahren dann auf direktem Weg (D907) nach Nimes.
Wir haben Rückwind und kommen recht schnell voran. In Nimes treffen wir zuerst auf den Jardins de la Fontaine.
Danach unternehmen wir eine Rundfahrt durch die Innenstadt. Wir treffen auf das römische Amphitheater. In den Straßen sind viele Stände und Bühnen aufgebaut.
Fast alle Straßen sind als Einbahnstraße ausgewiesen, so dass es selbst für Radfahrer schwer ist, den legalen Weg zu finden. Aber hin und wieder ignorieren wir die Zeichen, um die Richtung zu halten.
Beim Verlassen der Stadt herrscht vorerst noch starker Verkehr, bis wir auf kleinere Nebenstraßen ausweichen können. In Generac legen wir noch eine Cafe’au’Lait-Pause ein. Es folgen noch sanfte Hügel, aber bei dem Rückenwind ist das kein Hindernis.
In Saint Gilles überqueren wir die Petit Rhone und dann ändert sich schlagartig die Landschaft. Wir sind in der Carmargue. Wir treffen auf eine ganz andere Landschaft - plattes Land mit flachen Seen. Viele Felder sind geflutet und werden mit Reis bestellt.
Dann treffen wir auf schwarze Rinder,
,,, Schimmel ...
und zuletzt auf Flamingos – wir haben schon mal alles gesehen, was die Carmargue an besondeen Tieren zu bieten hat.
Wir suchen den Campingplatz am westlichen Ende der Stadt auf und stärken uns anschließend in dem Touristenort mit Pizza und Eis.