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Toskana-Rundkurs

Frühling        2015

 

 

Strecke:                                       Marina di Bibbona - Volterra

Datum:                                        19. Mai 2015

Distanz:                                       49 km

Der Zeltplatz in Marina di Bibbona ist kaum belegt. Beim Zusammenpacken können wir richtig laut Musik hören, ohne jemanden zu stören. Beim Schwimmen am Morgen sind wir die einzigsten im Pool.

Wir fahren an dem Küstenstreifen entlang. Parallel zur Küste liegt ein Waldstreifen, der an dem Morgen von den Joggern frequentiert wird.

Wir biegen dann ins Hinterland ab und im Bibbona legen wir eine Capuccinopause ein.

Es gibt die ersten Anstiege und die Landschaft wird schon wesentlich interessanter und vielseitiger. Wir kommen an Olivenhainen vorbei und größeren Kornfeldern.

Besonderer Hingucker sind die bunten Blumen, die auf den Weiden und an den Wegrändern in roten, violetten und gelben Farbtönen blühen.

Das Land ist hügelig, aber erstmal sind die Steigungen und Gefälle moderat. Von den höheren Lagen können wir zum Küstenstreifen zurückblicken

Bis  Ponteginori fahren wir auf Nebenstraßen und dann nehmen wir die Straße SR86 in Richtung Volterra. Der Verkehr ist aber recht moderat. Parallel zu der Straße gibt eine Eisenbahnlinie. Das Gras wuchert schon auf dem Gleiskörper, aber eine Zug fährt noch bis Saline di Volterra.

Unterwegs wurde uns von einer stillgelegten Bahntrasse nach Volterra berichtet, die wohl angeblich von Radfahrern genutzt werden kann. Ab Salina die Volterra ist die Bahnlinie stillgelegt und es ist ein unbefestigter Geröllweg übrig geblieben. Auf dem Bild ist ein altes Bahnhaus abgebildet. Der Weg ist mit unseren schwer bepackten Treckingrädern schwierig zu befahren. An dem beginnenden Anstieg nach Volterra geht es nicht mehr und wir wechseln wieder auf die Straße. Der Rest der Trasse ist wohl nur mit einem Mountainbike befahrbar.

Auf uns wartet dann noch ein Anstieg von 200 auf 550 Höhenmeter. Die Straße schlängelt sich in Serpentinen nach oben, aber die maximale Steigung mit gechätzten 8 % ist noch beherrschbar. Ich fahre das zweite Teilstück auf dem großen Blatt (das mittlere geht ja nicht mehr) und mit 10 – 12 km/h bergauf. Das klappte heute wirklich gut. Erst beim Absteigen, wenn der Fahrwind fehlt, dringt der Schweiß aus allen Porben.

Volterra ist nach unserem Reiseführer eine der schönsten Städte in der Toskana, und daher beenden wir nach 48 km die Tageetappe. Wir kehren in einem Hotel in der Altstadt ein und das erste ist der Gang unter die Dusche. Die Kleidung nehmen wir gleich mit und trocknen sie landkonform auf dem Balkon.

Direkt neben unserem Hotel liegt der Piazza Priori mit dem Palazzo Priori, der das älteste Rathaus in der Toskana sein soll. Auffälllig ist der markante Turm, der dem in Florenz nachgeahmt worden ist.

Der Ort hat eine attraktive homogene Altstadt. Die Geschäfte sind natürlich auf die Touristen ausgerichtet: lokale Lebensmittel, Alabastergegenstände und Lederwaren werden angeboten.

Hier nochmal ein Blick auf unser Hotel, das an der Porta Etruska liegt. Dort gibt es einen Platz, von dem man einen tollen Blickb auf das Umland und unsere Steigungspassage hat.

Wir gönnen uns ein Eis; Gelaterien gibt es in dem Ort zur genüge.

Nach dem ersten Gang durch die Altstadt sind Heinz und Rainer etwas erschöpft von der Steigungspassage. Die Füße beim Gang durch die Altstadt und beim Treppensteigen wollen nicht so recht mitmachen bei dieser andersartigen Art der Fortbewegung.  

Zum Sonnenuntergang ziehen wir wieder los zu dem Aussichtplateau.

Die Sonne neigt sich zum Horizont und die Farben werden intensiver.

Zuerst verschwindet die Sonne unter dem Wolkenband am Horizont im Bereich des Mittelmeers. Danach erscheint die Sonne wieder. Rainer hat seinen Lautsprecher mitgebracht, und wir hören die Beatles mit „Here comes the sun“. Das endgültige Verschwinden der Sonne wird dann mit Bachs Toccata und Fuge. Die Mitschauer fanden das auch wohl ganz gut. Das war schon richtig beeindruckend.

Heinz hat ein Superbild geknippst, das nicht vorgehalten werden kann. Es gibt dann mal ein paar schöne Fotos vom Sonnenuntergang; hoffentlich nicht zu kitschig??

Zum Abendessen gibt’s Caprese und Spagetti mit dem obligatorischen Rotwein.